<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157</id><updated>2011-07-28T11:36:22.829-07:00</updated><title type='text'>Brasilien für Daheimgebliebene</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>22</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-7190115448989309053</id><published>2009-02-08T05:31:00.000-08:00</published><updated>2009-02-08T08:38:43.537-08:00</updated><title type='text'>wieder zuhause</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SY7gZvAnYfI/AAAAAAAAAd8/fMmVWQ5-xTY/s1600-h/DSC08801.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SY7gZvAnYfI/AAAAAAAAAd8/fMmVWQ5-xTY/s200/DSC08801.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300420544182051314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Nachhinein bleibt mir Salvador als Rausch von Farben, Musik, Widersprüchen, Gerüchen und Tanz in Erinnerung. Die Tage vergingen ohne Struktur oder konkrete Ereignisse; sogar die Zeit schien in der Hitze einzuschlafen.&lt;br /&gt;Und doch ging alles plötzlich wahnsinnig schnell. Kaum war Johanna, die ich am Anfang meiner Reise auf der Demetria kennen gelernt hatte, in Salvador an, musste ich schon ins Flugzeug nach Sao Paulo steigen. Unseren einzigen gemeinsamen Tag aber nutzten wir für eine Komplettumwandlung: 7 bzw. 9 Stunden verbrachten wir in einer Gasse des Pelourinho und liessen uns afrikanische Zoepfchen flechten! Natürlich erzählte ich in der Schweiz niemandem davon- es sollte schliesslich eine Überraschung werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SY7gs9x-a5I/AAAAAAAAAek/xfrTIIhuVkk/s1600-h/DSC08803.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SY7gs9x-a5I/AAAAAAAAAek/xfrTIIhuVkk/s200/DSC08803.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300420874564692882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SY7gboSzcYI/AAAAAAAAAeU/zpvU2Jo5vqk/s1600-h/DSC08815.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SY7gboSzcYI/AAAAAAAAAeU/zpvU2Jo5vqk/s200/DSC08815.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300420576739029378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um vier Uhr in der Nacht flog ich dann nach Sao Paulo und reiste weiter nach Botucatu. Dort besuchte ich nochmals Susanna und Matthias und natürlich die lieben Berner in ihrem noch immer nicht fertig gebauten Haus. Doch wer von euch hätte gedacht, das diese Bruchbude einmal so aussehen würde?&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SY7gb3Ot5-I/AAAAAAAAAec/8WDDrW9_qcM/s1600-h/DSC08817.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SY7gb3Ot5-I/AAAAAAAAAec/8WDDrW9_qcM/s200/DSC08817.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300420580748421090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Demetria auszuspannen, mich auf die Schweiz vorzubereiten, nochmals  Abgeschiedenheit, Natur und Menschen zu geniessen, war ein Geschenk.&lt;br /&gt;Gabriela und eine schweizer Freundin nahmen mich dann noch mit zu einem kleinen Ausflug. Die Landschaft, die sich vor uns ausbreitete, machte mich doch fast etwas wehmütig. So bin ich mit diesen Bildern im Herzen  in den Airbus nach Hause eingestiegen:&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SY7g8l6A9pI/AAAAAAAAAe8/9HWKoc9HTDs/s1600-h/DSC08829.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SY7g8l6A9pI/AAAAAAAAAe8/9HWKoc9HTDs/s320/DSC08829.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300421143033869970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SY7g8cjpbUI/AAAAAAAAAes/WhswS-l4rqU/s1600-h/DSC08820.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SY7g8cjpbUI/AAAAAAAAAes/WhswS-l4rqU/s320/DSC08820.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300421140524133698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SY7g8qEq_GI/AAAAAAAAAe0/-V0dnEzByQ0/s1600-h/DSC08822.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SY7g8qEq_GI/AAAAAAAAAe0/-V0dnEzByQ0/s320/DSC08822.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300421144152308834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freute mich wirklich unheimlich auf Zuhause, meine Familie, meine Freundinnen und Freunde, meine vertraute Umgebung. So konnte ich einen aus tiefstem Herzen kommenden schweizer Jodler-Jauchzer auch kaum unterdrücken, als ich durch das kleine Flugzeugfenster freien Blick auf die Alpen geniessen durfte. Noch nie in meinem Leben hatte ich diese mächtigen Berge so nah, so verschneit und so postkartenreif unter mir liegen sehen. Wahnsinn!&lt;br /&gt;In Zürich dann war das Staunen über meine Frisur und die Freude über meine Rückkehr gross.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit fünf Tagen lebe ich mich wieder ein, werfe das Toilettenpapier in die WC-Schüssel, trage meine Umhängetasche gefahrlos am Rücken, erfreue mich an den weissen Wattebäuschchen, die vom Himmel fallen, zwänge mich in mehrschichtige Kleidung, kümmere mich um GA, Immatrikulation und Führerausweis und beteilige mich bereits wieder aktiv an der schweizer Bürokratie (musste heute Urnen bewachen).&lt;br /&gt;So hält der Alltag wieder Einzug, auch wenn sich die kleine Brasilianerin in mir noch nicht ganz geschlagen gibt- zu gerne würde ich ab und zu Brasilianisch reden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun da ich zurück bin, beschäftigen mich die Unterschiede zwischen der Schweiz und Brasilien viel stärker, als während meiner Reise. Ich muss aufpassen, dass ich in meinen Urteilen nicht absolut und verallgemeinernd werde und störe mich daran, dass ich meine Erinnerungen  und Erlebnisse schubladisiere und strukturiere, anstatt sie frei umherschwirren zu lassen. Zum Prozess des Ankommens, Verarbeitens und Begreifens gehört aber wohl eine gewisse Ordnung; vor allem aber auch das Akzeptieren der Tatsache, dass ich mich nicht an alles erinnern kann und vergessen werde!&lt;br /&gt;Als Stütze bleiben mir  glücklicherweise hunderte von Fotos, ein Tagebuch und dieser Blog!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss möchte ich mich bei euch bedanken, dass ihr mich auf meiner Reise mehr oder weniger aktiv begleitet habt, Teil hattet an meinen Abenteuern und mir so unglaublich positive Rückmeldungen zu meiner Art des Erzählens und Schreibens gabt. Da wird meine Wahl, Literatur zu studieren, wohl nicht ganz falsch gewesen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von ganzem Herzen alles Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ate logo&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;amp;hl=de&amp;amp;msa=0&amp;amp;msid=113978436973316627164.0004626990d02461ba0df&amp;amp;ll=-19.308054,-46.538086&amp;amp;spn=12.666943,16.259766&amp;amp;output=embed&amp;amp;s=AARTsJrImJ28U2-xCKnWjHeps87hsxX23A"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;amp;hl=de&amp;amp;msa=0&amp;amp;msid=113978436973316627164.0004626990d02461ba0df&amp;amp;ll=-19.308054,-46.538086&amp;amp;spn=12.666943,16.259766&amp;amp;source=embed" style="color:#0000FF;text-align:left"&gt;Größere Kartenansicht&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-7190115448989309053?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/7190115448989309053/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=7190115448989309053' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/7190115448989309053'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/7190115448989309053'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2009/02/wieder-zuhause.html' title='wieder zuhause'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SY7gZvAnYfI/AAAAAAAAAd8/fMmVWQ5-xTY/s72-c/DSC08801.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-3212197913870149316</id><published>2009-01-26T08:29:00.000-08:00</published><updated>2009-01-26T10:45:14.705-08:00</updated><title type='text'>Ein Tag in Salvador</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3nRhDSIVI/AAAAAAAAAcs/JArsdgncfmQ/s1600-h/DSC08654.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295643024973504850" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3nRhDSIVI/AAAAAAAAAcs/JArsdgncfmQ/s200/DSC08654.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was fuer ein Laerm! Und was fuer eine Hitze! Arme, Beine und Gesicht von Moskitos verstochen, das T-Shirt klebt am Koerper, die Luft im Zimmer ist stickig. Es ist 8 Uhr morgens und schon kaum mehr auszuhalten. Schnell ins Bad. Wasser ist das einzige, was kuehlt.&lt;br /&gt;Im Bispo (Hostel, Wohn- und Kulturhaus in einem) schlafen um diese Zeit noch all die Taenzer, Musiker und Hippies, die das reiche Kulturleben und die Ferienstimmung Salvadors geniessen. Aber auf der Strasse sind die Geschaefte und Cafes schon geoeffnet und hier laeuft nichts ohne Musik. Also geht man mit Sambarhythmen schlafen und wacht auch wieder mit ihnen auf.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3nSHmJFBI/AAAAAAAAAc0/haB4EvEpzcg/s1600-h/DSC08667.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295643035320259602" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3nSHmJFBI/AAAAAAAAAc0/haB4EvEpzcg/s200/DSC08667.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Fruehstueck gibt's hier keines, weshalb ich eine Papaya loeffle waehrend das Milchpulver im Kaffee vergeht. Ein Kuehlschrank wird nicht zur Verfuegung gestellt und auch die sanitaeren Anlagen wirken ziemlich improvisiert. Vier Duschen werden von Maennlein wie Weiblein benuetzt, die Duschvorhaenge reichen knapp bis in die Knie und haengen an einer unbefestigten Bambusstange. Wenn es also Wasser gibt- meistens am Morgen- kann man hier duschen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3nRE91DbI/AAAAAAAAAcc/GNprbrfI030/s1600-h/DSC08652.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295643017434434994" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3nRE91DbI/AAAAAAAAAcc/GNprbrfI030/s200/DSC08652.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3nRonBixI/AAAAAAAAAck/eqlgSMt7Ve0/s1600-h/DSC08653.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295643027002460946" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3nRonBixI/AAAAAAAAAck/eqlgSMt7Ve0/s200/DSC08653.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, schon um 10 Uhr ist es so heiss, dass man sich wenn dann nur noch im Schatten bewegt. Trotzdem mache ich mich auf zu einem kleinen Spaziergang- natuerlich ohne Rucksack, Kamera oder Portemonnaeie, schliesslich wurde mir von allen Seiten eingeschaerft, wie gefaehrlich es hier sei.&lt;br /&gt;Das Bispo liegt nur zwei Strasse von der Favela entfernt im "Pelhourinho", der Altstadt oder "Cidade Alto". Diese befindet sich auf einem Huegel, 70 m.ue.M. Zwei Lifte verbinden die Cidade Alto mit der Cidade Baixo, dem Quartier auf Meereshoehe, wo sich Touristen dank Shoppings, Laeden und Maerkten noch etwas frei bewegen koennen. Aber auch hier, wie im Pelhourinho, ist "Sicherheit" nur dadurch gewaehrleistet, dass in jeder Strasse, Seitengasse und an jeder Kreuzung ein Polizist Wache haelt. Dieses Aufgebot wird am Abend auf bis zu 5 Polizisten in Vollmontur samt Helm und Schlagstock erhoeht.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3nSELzAQI/AAAAAAAAAc8/wcV-I7NoR7Q/s1600-h/DSC08678.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295643034404454658" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3nSELzAQI/AAAAAAAAAc8/wcV-I7NoR7Q/s200/DSC08678.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich spaziere also ueber den "Praça da Sé". Links geht's zum Lift, rechts auf einen weiteren Platz voller Popcornwaegelchen, Getraenkestaende und Sonnenschirmen, unter denen sich Touristen wie Einheimische die Haare zu afrikanischen Zoepfchen flechten lassen. Die Kolonialgebaeude, die den Platz saeumen, sind zwar renoviert, doch laengst nicht so herausgeputzt wie in Parati oder Tiradentes.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3pKPySIPI/AAAAAAAAAdE/TNKmBeCqnUo/s1600-h/DSC08679.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295645099102970098" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3pKPySIPI/AAAAAAAAAdE/TNKmBeCqnUo/s200/DSC08679.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auch als ich den Platz ueberquere und in eine Seitengasse eintrete, fallen die alten Haeuserfassaden auf; rostige Balkongitter und abgeblaetterte Farbe. Im Erdgeschoss dieser Haeuser sind Cafés und Souvenirlaeden untergebracht, auf den Treppenstufen lungern Maenner herum, die mir hinterherpfeifen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3pLq5CPlI/AAAAAAAAAdU/04SYgcCopSI/s1600-h/DSC08722.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295645123558915666" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3pLq5CPlI/AAAAAAAAAdU/04SYgcCopSI/s200/DSC08722.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gleich darauf trete ich auf den "Largo do Pelourinho" hinaus, einen dreieckigen, abschuessigen Platz, auf dem frueher die Sklaven verkauft und ausgepeitscht wurden. Das afrikanische und koloniale Erbe ist hier in Salvador allgegenwaertig- nicht zuletzt dank den Capoeiraschulen, die ueberall auf den oeffentlichen Plaetzen Kreise bilden, singen und ihre Tankunst z.T. auch zu nichtkommerziellen Zwecken darbieten.&lt;br /&gt;Im Moment ist auf dem Largo aber nichts von Geschichtstraechtigkeit zu spueren. Jeden Abend steigen hier rauschende Feste, schliesslich will man auf den Karneval vorbereitet sein. Dies geht so weit, das gewisse Schulen Konzerte veranstalten, an denen das Publikum bereits die Umzugsmusik  und die dazu gehoerenden Taenze kennenlernt. Schliesslich darf waehrend diesen wichtigsten Tagen des Jahres Ende Februar nichts dem Zufall ueberlassen sein.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3pLyK45NI/AAAAAAAAAdc/WtsJIx6EY5w/s1600-h/DSC08727.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295645125512848594" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3pLyK45NI/AAAAAAAAAdc/WtsJIx6EY5w/s200/DSC08727.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3pMSgi1PI/AAAAAAAAAdk/C-ltLgjjpg4/s1600-h/DSC08728.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295645134193612018" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3pMSgi1PI/AAAAAAAAAdk/C-ltLgjjpg4/s200/DSC08728.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Ende des Platzes geht's wieder steil bergauf zu weiteren eindruecklichen Kirchen und Bauten im Kolonialstil. Hier gehe ich aber nicht mehr weiter. Katharina hatte mir gestern noch erklaert, das hier die Grenze sei, weil danach das Touristenviertel aufhoert. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3qLe1O47I/AAAAAAAAAd0/iI0QWCZEiEA/s1600-h/DSC08758.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295646219833369522" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3qLe1O47I/AAAAAAAAAd0/iI0QWCZEiEA/s200/DSC08758.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Also spaziere ich den Weg zurueck und gucke mir noch schnell ein Museum an, an dem mich aber vor allem die Aussicht fasziniert.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3pKff1b7I/AAAAAAAAAdM/gaRcN_sfH24/s1600-h/DSC08690.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295645103320559538" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3pKff1b7I/AAAAAAAAAdM/gaRcN_sfH24/s200/DSC08690.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3pMSgi1PI/AAAAAAAAAdk/C-ltLgjjpg4/s1600-h/DSC08728.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ah, schon bin ich wieder auf dem Praça da Sé. Was jetzt? Ich koennte wieder baden gehen wie gestern. Das Wasser ist hier viel ruhiger, klarer und sauberer als in Rio und wenn ich den Bus nehme wuerde, waere ich innerhalb einer Stunde an den schoensten Palmenstraenden Brasiliens. Aber nur durch Baden lernt man eine Stadt auch nicht kennen.&lt;br /&gt;Ich gehe erst einmal ins Intenetcafé. "Zeitung" lesen, Mails beantworten und gucken, ob jemand meinen Blogeintrag kommentiert hat, ist immer noch mein liebster Zeitvertreib. Aber teuer ist es hier. 4 Reals pro Stunde- das zahlt ja nur ein Tourist! Wenigsten kann ich waehrenddessen einen eisgekuehlten "Suco de Abacaxi"  schluerfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schliesslich kehre ich ins Bispo zurueck. Laute Musik und freundliche Leute begruessen mich. Alfredo, ein Kroate aus Oesterreich, sitzt am Tisch und Gaston, ein in Zuerich arbeitender Aargauer (Wohlen!!!) kocht Mittagessen. Ich wuerde gerne ins MAM gehen (Museo de Arte Moderna), aber der Lonely Planet betont ausdruecklich, dass man dorthin ein Taxi nehmen sollte. Und ausserdem wurde Katharina auf genau der Strecke ausgeraubt! Was soll ich also tun? "Schnapp dir einen Einheimischen!" meint Katharina und tatsaechlich erklaert sich Lazaro, der im Bispo wohnt, bereit, mit mir ins MAM zu spazieren.&lt;br /&gt;Diesmal biegen wir auf dem Praça da Sé nach links ab und nehmen den Lift. Am Meeresufer angekommen versuchen wir die Hitze zu ignorieren und gehen 15 Minuten der Schnellstrasse entlang. Und wirklich: Da lungern Gruppen von Maennern und Jungs herum, denen ich alleine lieber nicht begegnet waere!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schliesslich haelt der Tag noch eine Ueberraschung fuer mich bereit: eines der schoensten Museen, das ich je besucht habe! Das MAM ist in einer frisch renovierten aber noch aus der Kolonialzeit stammenden Villa direkt am Meer einquartiert. Weisse Fassade und rote Fensterrahmen, die Fussboeden von dunklem Holz und die Wege zwischen den Pavillons mit runden Kopfsteinpflastern besetzt.&lt;br /&gt;Die modernen Kuentsler Brasiliens haben einige verblueffende Ideen zu bieten, besonders angetan hat's mir aber der Skulptugarten. Hinter dem Haupthaus geht ein Weg ab, der ueber eine Holzbruecke direkt ueber die Brandung hinweg fuehrt. Links das weite, tuerkise Meer und rechts am Hang ins Gras gesetzte Plastiken. Dann biegt der Weg nach links ab und endet in einer kleinen Bucht voller weissem Sand.&lt;br /&gt;Wieso habe ich mein Bikini nicht dabei? Waere doch toll, behaupten zu koennen, in einem brasilianischen Museum geschwommen zu sein! Und ueberhaupt: Wo ist meine Kamera? Es nervt wirklich, dass man sich in dieser Stadt nicht frei und sicher bewegen kann!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurueck im Bispo dusche ich und koche mir mein Abendessen. Schoen, nicht alleine zu sein. Ich sitze mit einer Deutschen, einem Kroaten und einem Italiener am Tisch- wir unterhalten uns auf Portugiesisch!&lt;br /&gt;Die Tuerglocke laeutet und Ignacio aus Argentinien stuermt die Treppe heruaf. Er wurde auf dem Weg zum Bispo, keine 30 Sekunden vom Hauseingang entfernt, ausgeraubt! Immerhin: Es waren nur 20 Reals. Aber diese Seitenstrasse werde er nie mehr nehmen, meint Ignacio.&lt;br /&gt;Hilfe! Wo bin ich denn hier gelandet? Das darf ja wohl nicht wahr sein. Vor der eigenen Haustuer mit dem Messer ausgeraubt zu werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glueck gehen wir am Abend alle zusammen aus und passen aufeinander auf.&lt;br /&gt;Caipirinha gibt's fuer 3 Reals und er ist drei Mal so stark wie in der Schweiz. Konzerte werden im Pelourinho am Laufmeter veranstaltet und wir stuerzen uns schliesslich irgendwo in die Masse. Wie wenn ich heute noch nicht genug geschwitzt haette! Nach dem Spaziergang und Tanzen tun meine Fuesse so weh, dass ich mir nicht vorstellen kann, morgen ueberhaupt aufzustehen. Aber nach fast 2 Monaten Touristenleben sind meine Fuesse abgehaertet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine weitere schwuele, laute Nacht steht mir bevor. Zum Glueck hoere ich dank der lauten Musik draussen die Moskitos nicht, die um meinen Kopf herum schwirren.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3laDKs5SI/AAAAAAAAAcU/XY-9YsquDl4/s1600-h/DSC08780.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295640972547122466" style="WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3laDKs5SI/AAAAAAAAAcU/XY-9YsquDl4/s320/DSC08780.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch eine Woche in Brasilien!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Bin wieder einmal krank. Wenig Schlaf, die Hitze und das staendige Unterwegssein zehren doch an meinen Kraeften. Aber immerhin ist's nur eine Brasilien-Sommer-Ferien-Grippe und kein Noro-Virus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PPS: Vielen Dank an Daniel, ohne den ich euch keine Fotos haette zeigen koennen- er war mein brasilianischer "Bodyguard" und dank ihm ist die Kamera auch wieder im Bispo angekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PPPS: Entweder fahre ich noch nach Imbassai oder ich bleibe hier in Salvador, weil Johanna, die ich am Anfang meiner Reise auf der Demetria kennen gelernt hatte, hierher kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PPPPS: Fuer Djuna&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3qLXvC9jI/AAAAAAAAAds/IOQcoDNmN44/s1600-h/DSC08749.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295646217928373810" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3qLXvC9jI/AAAAAAAAAds/IOQcoDNmN44/s200/DSC08749.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-3212197913870149316?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/3212197913870149316/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=3212197913870149316' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/3212197913870149316'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/3212197913870149316'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2009/01/ein-tag-in-salvador.html' title='Ein Tag in Salvador'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SX3nRhDSIVI/AAAAAAAAAcs/JArsdgncfmQ/s72-c/DSC08654.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-7913398344423239326</id><published>2009-01-17T14:47:00.000-08:00</published><updated>2009-01-17T18:14:18.599-08:00</updated><title type='text'>Auf den Spuren des Goldes</title><content type='html'>Nach Flavios Abreise freute ich mich sehr auf Minas Gerais, den Bundesstaat, den ich waehrend meines ersten Brasilienaufenthaltes vor 7 Jahren kennengelernt hatte. An was wuerde ich mich wohl  noch erinnern? Damals war ich mit Albina und Geraldo unterwegs, wobei wir vor allem seine Brueder und Schwestern besuchte hatten. In meiner Erinnerung sah ich aber immer eine barocke weiss-hellblaue Kirche vor mir, die wir in jenen Ferien irgendwo angeschaut hatten. So wollte ich mich auf die Suche nach dieser Kirche machen und entschied mich, durch die schmucken Kolonialstaedte Minas Gerais bis nach Belo Horizonte zu reisen.&lt;br /&gt;Was ich noch nicht wusste, als ich diese Plaene schmiedete: Ich hatte das eine Ende des "Caminho de Ouro", des "Goldweges", bereits kennengelernt. Parati, das ich mit Flavio besucht hatte (auf der Karte links unten), war naemlich waehrend der Kolonialzeit eines der Haupttore des brasilianischen Mineralienschatzes zur Welt. Das noerdliche Ende des Caminho de Ouro liegt in Diamantina, das heute von einem Natuschutzgebiet umgeben ist.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ2vCZpdgI/AAAAAAAAAaU/v0oGubWjBGM/s1600-h/DSC08354.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ2vCZpdgI/AAAAAAAAAaU/v0oGubWjBGM/s320/DSC08354.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292423062584129026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die naechste Station auf meiner Suche nach Gold sollte eigentlich Sao Joao del Rei sein, doch im Bus sass ich neben einer aeusserst gespraechigen, aufgeweckten Frau, die mit ihrere Freundin in Tiradentes ausstieg. Da dieses Dorf sowieso mein uebernachstes Ziel zein sollte, sprang ich spontan ebenfalls aus dem Bus. Schnell hatten mich die zwei Frauen unter ihre Fittiche genommen und suchten eine Pousada, in der ich ebenfalls uebernachten konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ4ZxWRf0I/AAAAAAAAAas/66jyRIHYzsk/s1600-h/DSC08199.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ4ZxWRf0I/AAAAAAAAAas/66jyRIHYzsk/s200/DSC08199.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292424896252575554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yara und Emilia besitzen ein Haus in der Serra irgendwo in Rio de Janeiro und kamen nach Tiradentes, um Ideen fuer eine Pousada zu sammeln, die sie dort eroeffnen moechten. So waren die zwei den ganzen Tag mit anschauen, rechnen, kaufen und Transport organisieren beschaeftigt, waehrend ich mich beim durchstreifen der kopfsteingepflasterten Gaesschen an Parati erinnert fuehlte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ4WGB1HqI/AAAAAAAAAak/zHBoeiN1A_o/s1600-h/DSC08189.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ4WGB1HqI/AAAAAAAAAak/zHBoeiN1A_o/s200/DSC08189.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292424833084497570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ4V5j48AI/AAAAAAAAAac/RaSZHJVzQqk/s1600-h/DSC08181.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ4V5j48AI/AAAAAAAAAac/RaSZHJVzQqk/s200/DSC08181.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292424829737693186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genauso wie Parati ist Tiradentes fuer Touristen nur so herausgeputzt worden. Pferdekutschen verstopfen die Strassen und Kinder in weissen Hemden mit Hosentraegern, Muetze und Reisekoefferchen lassen sich von Besuchern vor den Kirchen fotografieren. Zum Glueck wohnen hier aber im Gegensatz zur Altstadt von Parati, die wirklich nur dem Tourismus dient, noch einige Leute. Ausserdem liegt Tiradentes wunderschoen  zwischen zwei Huegeln eingebetet, waehrend im Hintergrund die Felsen der Serra in den Himmel ragen!&lt;br /&gt;Am Sonntagmorgen fuhren wir dann mit der "Maria Fumaza", einer Dampflok, die als Touristenatraktion zwischen Tiradentes und Sao Joao del Rei verkehrt, in die Nachbarsstadt.&lt;br /&gt;Sao Joao wirkte auf mich aber derart verlassen und verschlafen, dass ich schnurstracks zum Rodoviario lief um den naechsten Bus nach Ouro Preto zu nehmen. Dieser fuhr aber erst um 6 Uhr, sodass ich mich doch noch auf eine Erkundungstour durch die Straesschen von Sao Joao machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ploetzlich hoerte ich Schritte hinter mir und ein aufgewecktes "Hey, do you speak English?". Also kramte ich in meinem an und fuer sich sprachbegabten Studentenhirn und brachte mit Mueh und Not eine Antwort zustande. Oje! Wie traurig, so schnell so viel vergessen zu haben! Mein Kopf ist im Moment wirklich so auf Portugiesisch gepolt, dass ich wohl kaum mehr einen Satz auf Franzoesisch haette sagen koennen.&lt;br /&gt;Auf jeden Fall machte ich Bekanntschaft mit Laura, einer in Kanada lebenden Kolumbianerin,  die seit einem Monat in Brasilien und nun alleine unterwegs ist. Es haette nicht besser passen koennen: kurze schwarze Haare, 20 jahre alt, klein aber Oho! Wunderbar!&lt;br /&gt;In den naechsten 4 Stunden erzaehlte sie mir einige Anekdoten ueber Sao Joao und von ihrer Reise. Nach kurzem Gestaggel in Englisch wechselte ich ziemlich schnell wieder auf Portugiesisch, vor allem weil ich festgestellt hatte, das Laura auch kein gutes Englisch sprach. Ihre Muttersprache ist Spanisch, Englisch hat sie in der Schule gelernt, aber normalerweise lebt sie im franzoesischsprachigen Teil Montreals! Da erscheint es nur logisch, dass sie Sprachen studieren moechte. Wieso ihre Wahl aber genau auf Deutsch gefallen ist, bleibt mir ein Raetsel.&lt;br /&gt;Das Chaos wurde schliesslich komplett, als wir auf eine Gruppe junger Studenten aus Angola und Moçambique trafen, die hier, im brasilianischen Nimenadsland, ein halbes Jahr Menschen, Leben und Kultur kennen lernen!&lt;br /&gt;Und als waere der Tag nicht schon erlebnisreich genug gewesen, trafen wir zwei Maedels in der Jugendherberge Ouro Pretos auch noch auf zwei Jungs namens Andre (Brasilien) und Joerg (Deutschland). Also schlatete mein Hirn ein letztes Mal um und ich schwatzte bis tief in die Nacht hinein angenehm unkompliziertes Deutsch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joerg und Laura&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ4aeVh4gI/AAAAAAAAAa0/4jKuJ9u0kjc/s1600-h/DSC08242.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ4aeVh4gI/AAAAAAAAAa0/4jKuJ9u0kjc/s200/DSC08242.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292424908329050626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammen mit Andre, Laura und Joerg besichtigte ich am naechsten Tag die "Mineiro das Passagens", eine ehemalige Goldmine. Natuerlich wurde dort mehr gefunden als nur Gold. Minas Gerais war und ist unglaublich reich an Mineralien! Der Staat selber hat aber keinen Meeranschluss, weshalb das ganze Gebiet mit Eisenbahnschienen durchzogen ist. Diese Eisenbahnlinien sind heute, wie bereits erzaehlt, Touristenatraktionen, oder dienen, z.B. zwischen Belo Horizonte und Vitoria, wirklich noch als Transportmittel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ57Co3LoI/AAAAAAAAAbM/YM9qGut-KmE/s1600-h/DSC08246.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ57Co3LoI/AAAAAAAAAbM/YM9qGut-KmE/s200/DSC08246.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292426567341256322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt in den Stollen und der Spaziergang in den Hoehlen war eindruecklich. Das der Reichtum die Menschen dazu veranlassen konnte, wie Wuermer und Maulwuerfe in der Erde zu graben und zu bohren? In dieser Dunkelheit zu wandeln und sich dabei die Schreie, Explosionen, das Hacken und Schaufeln, das stetige Troepfeln des Wassers und die staubige Luft vorzustellen, war schrecklich, gruselig und spannend zugleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ4bRkggeI/AAAAAAAAAa8/DDF4aSyn5TE/s1600-h/DSC08255.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ4bRkggeI/AAAAAAAAAa8/DDF4aSyn5TE/s200/DSC08255.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292424922082083298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ouro Preto selber hatte da am naechsten Tag wieder viel mehr Licht zu bieten. Das Gold strahlt und glaenzt in all den 23 Kirchen von den Waenden und nur Salvador besitzt eine Kirche, in der mehr Edelmetall verarbeitet wurde. Natuerlich durfte man in den Kirchen selber nicht fotografieren, aber auch von aussen sind die Kolonialbauten schoen anzuschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ2uj-NA7I/AAAAAAAAAaE/xN_rF1WqQlA/s1600-h/DSC08331.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ2uj-NA7I/AAAAAAAAAaE/xN_rF1WqQlA/s320/DSC08331.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292423054415954866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ7IDr2B8I/AAAAAAAAAb0/3eA27l-QvxQ/s1600-h/DSC08364.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ7IDr2B8I/AAAAAAAAAb0/3eA27l-QvxQ/s200/DSC08364.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292427890472126402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl schon hinderte von Jahren alt, ist Ouro Preto nichts fuer aeltere Menschen. Die Strassen sind so uneben und steil, dass z.T. nicht einmal mehr die Autos hinauf fahren!&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ573uGwRI/AAAAAAAAAbk/lw7zaq1EiUI/s1600-h/DSC08320.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ573uGwRI/AAAAAAAAAbk/lw7zaq1EiUI/s200/DSC08320.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292426581590327570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ2u1LMrGI/AAAAAAAAAaM/O72TxKEJLGo/s1600-h/DSC08339.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ2u1LMrGI/AAAAAAAAAaM/O72TxKEJLGo/s320/DSC08339.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292423059033861218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Ouro Preto hatte ich dann aber langsam genug vom Barockzeitalter und freute mich auf Belo Horizonte. Die drittgroesste Stadt Brasiliens hat ist aber nichts fuer einen kurzen Touristenaufenthalt und erinnerte mich an Sao Paulo: riesig, flach, endlos und grau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJkTTjE-EI/AAAAAAAAAZE/sTJskAWkNVY/s1600-h/DSC08424.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJkTTjE-EI/AAAAAAAAAZE/sTJskAWkNVY/s200/DSC08424.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292402794941446210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant waren wiederum die Bauten Niemeyers, von der ich hier aber nur die Kirche von Pampulha zeige.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ7JBqYTdI/AAAAAAAAAcM/QJVVQf2GTbg/s1600-h/DSC08408.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ7JBqYTdI/AAAAAAAAAcM/QJVVQf2GTbg/s200/DSC08408.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292427907108982226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ7I4Fb97I/AAAAAAAAAcE/_UL5bRYbzYc/s1600-h/DSC08401.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ7I4Fb97I/AAAAAAAAAcE/_UL5bRYbzYc/s200/DSC08401.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292427904538113970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJkSNziiJI/AAAAAAAAAY8/AcFmzgpv6R4/s1600-h/DSC08413.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJkSNziiJI/AAAAAAAAAY8/AcFmzgpv6R4/s200/DSC08413.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292402776220010642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bevor Kubitschek 1960 Praesident Brasiliens wurde, amtete er in BH, wie es die Bewohner nennen, als Buergermeister. Er beauftragte den Architekturstudenten Niemeyer, ein ganzes Stadtviertel zu gestalten, und Niemeyer machte sich mit dem Vorsatz ans Werk, Pampulha als das Schoenste Quartier Brasiliens zu gestalten. Verglichen mit den anderen Stadtteilen ist Pampulha auch wirklich geordneter und der kuenstliche See schafft Freiraum und Ruhe! Aber das schoenste Quartier Brasiliens?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wohne hier bei Jose und Elaine, der Nichte Geraldos, und ihrer Tochter Marjore. Und wieder lerne ich ein anderes Brasilien kennen; das einer wohlbegueterten Familie, die alle materiellen Privilegien geniesst, die das Leben hier zu bieten hat.&lt;br /&gt;Ich selber bin aber doch zu gruen, um den ganzen Tag mit dem Auto in der Stadt rum zu fahren und ich bin auch zu rot, um den Machochismus der Brasilianer und die Nicht-Emanzipation vieler brasilianischer Frauen einfach so hinzunehmen.&lt;br /&gt;Diese Tatsachen wuerden mich aber dazu verleiten, diesen sowieso schon langen Eintrag zu verdreifachen. Wer will, darf gerne spaeter einmal mit mir darueber diskutieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJkUYMmrVI/AAAAAAAAAZM/yY-xnBPj1lM/s1600-h/DSC08433.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJkUYMmrVI/AAAAAAAAAZM/yY-xnBPj1lM/s200/DSC08433.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292402813369232722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall fahre ich am Montag noch zu Geraldos Familie nach Joao Monlevade und setze mich dann am Abend in den Bus nach Salvador- 21 Stunden dauert die Fahrt!&lt;br /&gt;Wieso gibt es hier keine SBB?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Mit diesen Fotos aus dem Condominio, wo Elaine, Marjore und Jose ein Haus bauen, schicke ich euch den brasilianischen Urwaldsommer in die guten schweizer Winterstuben.&lt;br /&gt;Einfach, damit ihr nicht vergesst, wo ich bin! :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJjGjJW6BI/AAAAAAAAAYk/jFoEdoTb3ZY/s1600-h/DSC08526.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJjGjJW6BI/AAAAAAAAAYk/jFoEdoTb3ZY/s200/DSC08526.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292401476278609938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJjGT5CbBI/AAAAAAAAAYc/3qnIdgR6gRQ/s1600-h/DSC08483.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJjGT5CbBI/AAAAAAAAAYc/3qnIdgR6gRQ/s200/DSC08483.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292401472183626770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJluSUEj_I/AAAAAAAAAZs/2ClS6oFncZg/s1600-h/DSC08502.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJluSUEj_I/AAAAAAAAAZs/2ClS6oFncZg/s320/DSC08502.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292404357978165234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJjHISgeOI/AAAAAAAAAYs/pZcCOyMOv0E/s1600-h/DSC08509.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJjHISgeOI/AAAAAAAAAYs/pZcCOyMOv0E/s200/DSC08509.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292401486249097442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJluXeozCI/AAAAAAAAAZ0/0XHZ5OlHz3w/s1600-h/DSC08523.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJluXeozCI/AAAAAAAAAZ0/0XHZ5OlHz3w/s320/DSC08523.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292404359364660258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJjHUSFSMI/AAAAAAAAAY0/vXO5VqW1_nU/s1600-h/DSC08490.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJjHUSFSMI/AAAAAAAAAY0/vXO5VqW1_nU/s200/DSC08490.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292401489468541122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJkVPoeXUI/AAAAAAAAAZc/eLm64DkgPvM/s1600-h/DSC08461.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJkVPoeXUI/AAAAAAAAAZc/eLm64DkgPvM/s200/DSC08461.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292402828250078530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJltytzutI/AAAAAAAAAZk/8RCu9vH-xo0/s1600-h/DSC08452.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJltytzutI/AAAAAAAAAZk/8RCu9vH-xo0/s320/DSC08452.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292404349496179410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJiIGeYXiI/AAAAAAAAAYU/cNRPYfXUcM4/s1600-h/DSC08468.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJiIGeYXiI/AAAAAAAAAYU/cNRPYfXUcM4/s200/DSC08468.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292400403430268450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJluhDkwkI/AAAAAAAAAZ8/NwpO8ZHdaTY/s1600-h/DSC08531.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJluhDkwkI/AAAAAAAAAZ8/NwpO8ZHdaTY/s320/DSC08531.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292404361935503938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-7913398344423239326?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/7913398344423239326/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=7913398344423239326' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/7913398344423239326'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/7913398344423239326'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2009/01/auf-den-spuren-des-goldes.html' title='Auf den Spuren des Goldes'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SXJ2vCZpdgI/AAAAAAAAAaU/v0oGubWjBGM/s72-c/DSC08354.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-9073505030260864468</id><published>2009-01-09T15:32:00.001-08:00</published><updated>2009-01-11T04:27:26.075-08:00</updated><title type='text'>Rio de Janeiro</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWj4CvNfyoI/AAAAAAAAAXs/VRIRVzN4cu0/s1600-h/DSC07968.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWj4CvNfyoI/AAAAAAAAAXs/VRIRVzN4cu0/s320/DSC07968.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289750488263150210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Woche durften Flavio und ich bei Virginia und ihrem Sohn Cesar an der Copacabana wohnen.&lt;br /&gt;Als wir letzten Samstag in Rio ankamen, meinte Virginia am Telefon, sie muesse arbeiten gehen, wuerde uns aber den Wohnungsschluessel beim Portier hinterlegen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjzPKiOqDI/AAAAAAAAAW0/BUeJRhYplPY/s1600-h/DSC07928.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjzPKiOqDI/AAAAAAAAAW0/BUeJRhYplPY/s200/DSC07928.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289745204198156338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sie hatte ueber Sophie schon von mir gehoert, ein Mail gelesen und mich einmal am Telefon gehabt, von Flavio wusste sie eigentlich gar nichts, und trotzdem liess sie uns einfach so bei ihr einziehen. Es war dann auch ein seltsames Gefuehl, als Cesar nach Hause kam und wir ihn empfingen, als waere es unsere Wohnung. :-)&lt;br /&gt;Cesar begruesste uns mit einem breiten Grinsen und seiner kumpelhaften Art und wir fanden schnell heraus, dass er 3 Jahre in England verbracht hatte, was den Aufenthalt vor allem fuer Flavio erleichterte.&lt;br /&gt;Neben Virginia und Cesar wohnt in der engen 4-Zimmer-Wohnung noch Sarah, eine Mitstudentin Virginias. Auch sie aeusserst herzlich und liebenswuerdig.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWffWo9ulSI/AAAAAAAAAVk/M448b7b0qn4/s1600-h/DSC08084.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWffWo9ulSI/AAAAAAAAAVk/M448b7b0qn4/s200/DSC08084.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289441867416376610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So machten diese wunderbaren Menschen das schlechte Wetter, das Flavio und mich irgendwie zu verfolgen schien, wieder wett. Bis am Dienstag regnete es in Stroemen, an Stadtbesichtigung war nicht zu denken. Mit nassen Fuessen brachten wir die wichtigsten Erledigungen hinter uns, sassen in Cafes und fuehlten uns an der Copacabana zuhause. Vor allem das WC hatte es uns angetan. Flavio und ich hatten auf der Ilha Grande irgendetwas Falsches zu uns genommen, sodass uns die Diarroeh in den ersten drei Tagen fest im Griff hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWffWjMXgwI/AAAAAAAAAVc/_tW5El_CWcY/s1600-h/DSC08148.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWffWjMXgwI/AAAAAAAAAVc/_tW5El_CWcY/s200/DSC08148.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289441865867166466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann aber, nachdem wir schon über den Wetterbericht geklagt hatten, der für die ganze Woche Regen angekündigt hatte, strahlte uns am Mittwochmorgen ein Wolkenfreier Himmel entgegen. Sofort machten wir uns auf zum Corcovado (Buckel), seit 1931 der Sitz des Cristo Redentor. Natürlich waren wir nicht die einzigen, die diesen einmaligen Tag nutzten und so war die Sicht auf den Norden der Stadt schon wieder von grauen Wolken verdeckt, als wir oben ankamen. Die Christusstatue thront 730 m ueber der Stadt und ist meistens von Wolken umgeben, die die einmalige Aussicht trüben. So erinnerte mich der Corcovado denn auch eher an den Pilatus- hinauf aber fuhren wir mit einem alten Rigi-Bähnli! Oben angekommen, erhielten wir ein erstes Mal einen Überblick dieser nicht nur geographisch faszinierenden Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjxyc3REII/AAAAAAAAAWs/tKflE1eL8bw/s1600-h/DSC07988.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjxyc3REII/AAAAAAAAAWs/tKflE1eL8bw/s200/DSC07988.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289743611390398594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blick auf den Zuckerhut (pao de açucar)&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjv6BgkEGI/AAAAAAAAAWE/HwPs3BWW6Rw/s1600-h/DSC07972.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjv6BgkEGI/AAAAAAAAAWE/HwPs3BWW6Rw/s320/DSC07972.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289741542463115362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pao de Açucar und anschliessend die Copacabana&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWj4C7FCb7I/AAAAAAAAAX0/zW515uvbKPo/s1600-h/DSC07983.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWj4C7FCb7I/AAAAAAAAAX0/zW515uvbKPo/s320/DSC07983.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289750491448897458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ipanema und dahinter liegend die vom Meer gespiesene "Lagoa"&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWj4CXvmfTI/AAAAAAAAAXk/EoNvYnxKMBI/s1600-h/DSC07967.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWj4CXvmfTI/AAAAAAAAAXk/EoNvYnxKMBI/s320/DSC07967.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289750481963744562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blick auf das "Centro"&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWj4B6wQN8I/AAAAAAAAAXc/kX0UsR6d1zo/s1600-h/DSC07957.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWj4B6wQN8I/AAAAAAAAAXc/kX0UsR6d1zo/s320/DSC07957.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289750474181851074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjxxZazZcI/AAAAAAAAAWc/VP2ZeiyEkUA/s1600-h/DSC08027.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjxxZazZcI/AAAAAAAAAWc/VP2ZeiyEkUA/s200/DSC08027.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289743593285838274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wieder mit dem Rigi-Bähnli in die Stadt zurück gekehrt, beschlossen wir, den Tag zu nutzen und das vollständige Touristenprogramm zu absolvieren. Also nichts wie los auf den Zuckerhut! Der Pao de Açucar liegt direkt am Meer, als würde er den Eingang zur Stadt bewachen.&lt;br /&gt;Vom Pao de Açucar aus ist Rio wirklich die schönste Stadt der Welt! Vor einem ausgebreitet ein Meer von Häusern, aus dem steile Felseninseln ragen, und im Rücken das wirkliche Meer, glatt wie eine Spiegelfläche. Wasser- und Häusermeer nur getrennt durch im Sonnenlicht golden strahlenden Strände.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Links unten der Morro da Urca, die Zwischenstation der Seilbahn, mit der man auf den Zuckerhut gelangt; über dem Cristo ballen sich die Wolken&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjv5fRNAiI/AAAAAAAAAV8/6ROw9G4I4LY/s1600-h/DSC08060.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjv5fRNAiI/AAAAAAAAAV8/6ROw9G4I4LY/s320/DSC08060.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289741533271884322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Skyline des Stadtzentrums (Centro)&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjxx-SGdrI/AAAAAAAAAWk/pukRSOtji_c/s1600-h/DSC08012.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjxx-SGdrI/AAAAAAAAAWk/pukRSOtji_c/s200/DSC08012.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289743603181450930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den nationalen Flughafen direkt ins Meer hinaus gebaut- das kann sich auch nur Rio leisten!&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjxwZF67CI/AAAAAAAAAWM/bFky-q3iBiQ/s1600-h/DSC08048.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjxwZF67CI/AAAAAAAAAWM/bFky-q3iBiQ/s200/DSC08048.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289743576018381858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Copacabana&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjv4mH2oPI/AAAAAAAAAVs/L7n7c-7wdq8/s1600-h/DSC08035.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjv4mH2oPI/AAAAAAAAAVs/L7n7c-7wdq8/s320/DSC08035.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289741517931847922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Huegelzug, der die Copa begrenzt&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjxwzEBtGI/AAAAAAAAAWU/x7OR2OCX8W4/s1600-h/DSC08045.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWjxwzEBtGI/AAAAAAAAAWU/x7OR2OCX8W4/s200/DSC08045.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289743582989759586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war auch fuer uns eine Bilderflut und so genossen wir den letzten Tag im botanischen Garten und in Ipanema mit shoppen.&lt;br /&gt;Am Freitag flog Flavio dann nach Sao Paulo und von da aus zurück in die Schweiz. Bevor wir aber in Richtung Flughafen aufbrachen, sprangen wir noch kurz in den Atlantik. Weder die Copacabana noch Ipanema sind aber besonders schön zum Baden. Die fast 2m hohen Wellen brechen ca. 10m vom Strand entfernt, sodass man eigentlich nur ins Wasser geht, um sich abzukühlen. Ausserdem ist vor allem Ipanema überzogen von Bierständen und dicht an dicht gereihten Liegestühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich machte mich heute Morgen früh auf die Weiterreise und nahm den Bus nach Sao Joao del Rei. Ich fuhr 5 Stunden durch Minas Gerais, den Bundestaat, den ich dank Geraldo schon kenne. Die grünen Hügel und die rote Erde waren mir sogleich wieder vertraut. Da der Bus aber vor Sao Joao in Tiradentes hielt, wo ich soweiso noch hin wollte und wo meine äusserst nette, aufgestellt Sitznachbarin ausstieg, verliess ich den Bus spontan und entdeckte dieses winzige, dem Goldrausch des 19.Jahrhunderts entstammenden Touristendörfchen. Davon aber das nächste Mal mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gewöhne mich nun also wieder an das Unterwegssein, ohne Zueriduetsch zu reden, gemuetlich zusammen einen Kaffe zu trinken, ueber andere Touristen zu tratschen und spannende Dinge gemeinsam zu entdecken- kurz: Ich bin wieder alleine unterwegs.&lt;br /&gt;Und ich geniesse es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch drei Wochen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWffWAbwPeI/AAAAAAAAAVU/Y22aONgSZn0/s1600-h/DSC08152.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWffWAbwPeI/AAAAAAAAAVU/Y22aONgSZn0/s200/DSC08152.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289441856536460770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Für Roxy :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-9073505030260864468?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/9073505030260864468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=9073505030260864468' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/9073505030260864468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/9073505030260864468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2009/01/rio-de-janeiro.html' title='Rio de Janeiro'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWj4CvNfyoI/AAAAAAAAAXs/VRIRVzN4cu0/s72-c/DSC07968.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-956687887710167288</id><published>2009-01-04T13:40:00.000-08:00</published><updated>2009-01-04T17:38:26.864-08:00</updated><title type='text'>ilha do mel bis rio de janeiro</title><content type='html'>Die Zeit vergeht so schnell, dass ich kaum weiss, wo mir er Kopf steht. Innerhalb von 12 Tagen sind wir vom Bundesstaat Parana ueber Sao Paulo bis Rio de Janeiro gereist, die Koepfe zum Bersten voll mit Bildern und Erlebnissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWEuWPpjQVI/AAAAAAAAAT8/8QRXbKHuiJY/s1600-h/DSC07781.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287558397202481490" style="WIDTH: 200px; CURSOR: pointer; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWEuWPpjQVI/AAAAAAAAAT8/8QRXbKHuiJY/s200/DSC07781.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Ilha do Mel hatten Flavio und ich in der leuchtend gelben Pousada dos Prazeres ein kleines blaues Zimmer gemietet. Am 24. Dezember wurde der Essraum festlich geschmueckt und sogar eine Gans zubereitet, als es ploetzlich zu regnen begann. Den ganzen Tag ueber war der Himmel schon bedeckt gewesen, doch jetzt liessen die Wolken einen Regenguss nieder, der sogar durch das Dach der Pousada drang. Die ganze Weihnachtsdekoration war dahin, der Baum vor der Kueche splitterte entzwei und natuerlich fiel der Strom aus. So genossen wir das Weihnachtsessen bei romantischem Kerzenschein, was tatsaechlich Weihnachtsstimmung aufkommen liess.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWEuXAu0pQI/AAAAAAAAAUE/1Y7x3LtWVXU/s1600-h/DSC07814.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287558410377929986" style="WIDTH: 200px; CURSOR: pointer; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWEuXAu0pQI/AAAAAAAAAUE/1Y7x3LtWVXU/s200/DSC07814.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es regnete auch den ganzen naechsten Tag ueber, sodass Flavio und ich gar nicht viel von dieser kleinen Pirateninsel erkunden konnten.&lt;br /&gt;Als wir am 27. Dezember unsere Siebensachen packten, strahlte die Sonne vom Himmel, als haette sie nie etwas anderes getan und wir schleppten unsere Rucksaecke schweissgebadet zum Taxi Nautico. Die Insel ist naemlich autofrei, weshalb man die zugaenglichen Gebiete entweder zu Fuss erkundet, oder sich mit dem Motorboot von Bucht zu Bucht chauffieren laesst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWFZIY3yxpI/AAAAAAAAAVM/c_WFmgqppGE/s1600-h/DSC07808.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287605438159963794" style="WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWFZIY3yxpI/AAAAAAAAAVM/c_WFmgqppGE/s320/DSC07808.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurueck in Curitiba stiegen wir in den Bus nach Sao Paulo, wo wir morgens um 5 ankamen.&lt;br /&gt;In den drei Tagen, in denen ich mit Flavio die Stadt durchstreifte, konnte ich dem Leben Sao Paulos doch noch einiges abgewinnen. Wir spazierten durch die endlosen Strassen und staunten ueber die lebendige, vielseitige Grafitti- und Streetart-Szene. Am Sonntag flanierten wir mit den Paulistas durch den Parque Ibirapuera, wo Familien mit Kind und Kegel das Wochenende geniessen. Und wir assen uns in verschiedenen Restaurants durch die kulinarischen Kuriositaeten der Brasilianer.&lt;br /&gt;Auch fielen mir nun, da ich nicht in einem Tag durch die ganze Stadt stressen musste, ploetzlich all die Maenner und Jungs auf, die in den Haeusereingaengen lungerten oder in Decken eingewickelt schliefen. Wieso waren mir die bettelnden Kinder nicht schon frueher aufgefallen? Und die Passanten, die einem anstarrten, wenn man einem der Jungen einen Kaugummi zusteckte? Und wo sind all die Maedchen und Frauen, die genauso heimat- und arbeitslos sind?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle moechte ich euch Maurice Plas vorstellen.&lt;br /&gt;Maurice fluechtete vor mehr als 50 Jahren von Belgien nach Sao Paulo, wo er nach kurzer Zeit in der Rua Augusta ein eigenes Modegeschaeft eroeffnete. Als Flavio und ich diesen Laden per Zufall betraten, fuehlten wir uns wirklich in die 60er-Jahre zurueck versetzt. Das Gloecklein bimmelte ueber der Holztuer, wir schritten ueber den mit Perserteppichen ausgelegten Boden und bestaunten die Huete, die ueberall ausgelegt und ausgehaengt waren. Nach vielen erfolgreichen Jahren als Schneider hatte sich Monsieur Plas naemlich in den 80ern auf Huete spezialisiert, die er noch heute selber anfertigt. Das Geschaeft fuehrt mittlerweile der Sohn, doch wie Maurice sagte, werde er bis an sein Lebensende arbeiten, weil dieses Geschaeft sein Lebensinhalt sei.&lt;br /&gt;Wir unterhielten uns in einem Kauderwelsch von Portugiesisch, Deutsch, Franzoesisch und Englisch und Maurice nahm uns mit auf eine kurze Zeitreise durch die Jahrzehnte Brasiliens, seines Lebens und der Modewelt. Voellig in seinen Erinnerungen versunken zeigte er uns stolz Bilder aus Zeitschriften, Models, die seine Muetzen getrage hatten(Giselle Buendchen, bevor sie beruehmt wurde) und erzaehlte von den Veraenderungen des Lebens in der Rua Augusta.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWFYtxPqf8I/AAAAAAAAAVE/sOQmRlVrhKk/s1600-h/DSC07818.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287604980846067650" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWFYtxPqf8I/AAAAAAAAAVE/sOQmRlVrhKk/s200/DSC07818.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar, dass ich da nicht widerstehen konnte und dem bereits etwas zittrigen, aber aeusserst liebenswuerdigen mittlerweile ueber 80-jaehrigen Mann eine rote Ballonmuetze abkaufte. Und "nur der Mann setzt den Hut schraeg nach rechts auf den Kopf. Die Frau traegt die Muetze links!"&lt;br /&gt;Ja, wenn das mal nicht die richtige Seite ist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWEwBcETcEI/AAAAAAAAAUk/1qARCbnhkIQ/s1600-h/DSC07860.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287560238781919298" style="WIDTH: 200px; CURSOR: pointer; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWEwBcETcEI/AAAAAAAAAUk/1qARCbnhkIQ/s200/DSC07860.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um an die Kueste zu gelangen, fuhren wir am 29. Dezember nachParati. Leider mussten wir nun endgueltig einsehen, dass wir die falsche Reisezeit gewaehlt hatten. Zwar konnten wir das blaue Wasser, die gruenen Inseln und den weissen Sand sehen, doch wir gerieten auch in eine Meer von Touristen. In den Sommerferien leeren sich Sao Paulo und Rio de Janeiro, denn wer kann, faehrt ans Wasser.&lt;br /&gt;Parati wird von gruenen Huegeln eingeschlossen, vor dem Atlantik durch zahlreiche Inseln geschuetzt und erinnert an die portugiesische Kolonialzeit. Vor Autoabgasen geschuetzt ist der alte Stadtteil sehr gut erhalten und wird wohl in naher Zukunft Unesco-Weltkulturerbe werden. So genossen wir die weissen Haeuser mit den farbigen Tuerrahmen, die lauschigen Cafes und die diversen Cachacas, die den Touristen hier feilgeboten werden.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWEwCwb1YtI/AAAAAAAAAU0/qooanypVqxA/s1600-h/DSC07847.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287560261429191378" style="WIDTH: 150px; CURSOR: pointer; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWEwCwb1YtI/AAAAAAAAAU0/qooanypVqxA/s200/DSC07847.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Regen in die Traufe gerieten wir an Silvester. Alle Warnungen des Lonely Planet in den Wind schlagend, schifften wir am 31. Dezember auf die Ilha Grande ueber- und landeten in einem OZEAN von Touristen. Die Insel war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Mit Mueh und Not fanden wir schliesslich noch zwei Betten in einem Massenschlag- und bezahlten dafuer 120 Reals (60 sFr), waehrend wir normalerwise fuer ein Zweierzimmer 80 Reals (40 sFr) bezahlt hatten.&lt;br /&gt;An Silvester durften Flavio und ich dann hautnah miterleben, wie die BrasilianerInnen feiern koennen! Uns war sowieso schon aufgefallen, dass Alkohol hier in rauhen Mengen zu jeder Nacht- und Tageszeit genossen wurde. Entsprechend ausgelassen ist die Ferien- und Feierstimmung.&lt;br /&gt;Einen schoenen Brauch, wie ich finde, ist das Ankleiden an Silvester. In dieser Nacht naemlich haben die Fraben der Kleider eine speziell wichtige Bedeutung. Wir wunderten uns schon, weshalb alle so weiss angezogen waren, doch weiss steht fuer Frieden. Und anscheinend wuenscht sich die Mehrheit der Brasilianer Frieden. Rot fuer Liebe, Gelb fuer Geld oder Schwarz fuer Veraenderung waren nur selten zu sehn.&lt;br /&gt;Und natuerlich liessen wir es uns nicht nehmen, einen der schoensten Straende der Welt zu sehen. So durchquerten wir am 2. Januar die Ilha Grande, um an den Strand  "Mendes Lopes" zu gelangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWEwCeTz2GI/AAAAAAAAAUs/ez7aJNLMyjo/s1600-h/DSC07902.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287560256563697762" style="WIDTH: 285px; CURSOR: pointer; HEIGHT: 207px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWEwCeTz2GI/AAAAAAAAAUs/ez7aJNLMyjo/s200/DSC07902.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glasklares Wasser, kilometerlanger weisser Strand und dahinter Palmenwald- das Paradies aller Surfer.&lt;br /&gt;Leider hatten wir schon wieder Pech mit dem Wetter, es nieselte den ganzen Tag. Trotzdem war es lustig, den weissen Sand unter den Fuessen knirschen und quietschen zu hoeren, als wuerde man mit Gummisohlen ueber Turnhallenboden schlittern. Das Wasser hatte nicht nur die Farbe von Eis, sondern auch dieselbe Temperatur, doch das war uns nach 3 Stunden Marsch durch den feuchten Urwald gerade recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWEwDFi7-UI/AAAAAAAAAU8/DnB3jWDZqeI/s1600-h/DSC07905.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287560267096127810" style="WIDTH: 150px; CURSOR: pointer; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWEwDFi7-UI/AAAAAAAAAU8/DnB3jWDZqeI/s200/DSC07905.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen strahlte die Sonne vom blauen Himmel, als wir uns mit der Faehre immer weiter von der Insel entfernten und Rio de janeiro entgegen fuhren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier duerfen wir nun 5 Tage bei Virginia und Cesar, nur zwei Qerstrassen von der Copacabana entfernt, wohnen. Morgen machen wir uns auf, auch diese Stadt zu erobern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWEu57IAiMI/AAAAAAAAAUc/N8c705RASIA/s1600-h/DSC07805.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWEuYuEwQ_I/AAAAAAAAAUU/_8vsJ89C6EQ/s1600-h/DSC07853.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-956687887710167288?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/956687887710167288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=956687887710167288' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/956687887710167288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/956687887710167288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2009/01/ilha-do-mel-bis-rio-de-janeiro.html' title='ilha do mel bis rio de janeiro'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SWEuWPpjQVI/AAAAAAAAAT8/8QRXbKHuiJY/s72-c/DSC07781.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-7931781983088582588</id><published>2008-12-22T13:27:00.000-08:00</published><updated>2008-12-23T09:17:24.152-08:00</updated><title type='text'>Endlich unterwegs!</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Curitiba, die Stadt der Einkaufszentren, der "Tubos", der Parkgaragen und des "Auges". Eine Woche bin ich spaziert, flaniert, habe mich orientiert und doch wieder verirrt. Und kaum konnte ich blinzeln, stand ja auch schon Flavio am Flughafen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283025346185019714" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVETj8q-QUI/AAAAAAAAASU/H6f1dpL45yA/s200/DSC07509.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;So wie Zuerich die Stadt der Kinos ist, reiht sich in Curitiba Einkaufsentrum an Shopping-Mall an Supermercado! Unglaublich, dieser Einkaufswahn. Nachts um 10 sind diese Dinger voller kaufender, essender, schwatzender, flanierender Brasilianer im Shoppingrausch. Und jetzt vor Weihnachten ist alles drei Mal so laut, bunt, beleuchtet und billig. Natuerlich gibt es zu diesen Einkaufszentren Tiefgaragen, doch der fahrbare Untersatz kann auch sonst an jeder Strasse in kleinen Parkgaragen, sogenannte "Estaçionamentos", versorgt werden. Da liegt dann also zwischen zwei Hochhaeusern einfach Brachland, das als Parkplatz benutzt wird. Und das Mitten in der Stadt!&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Curitiba hat als 3. Besonerheit ein sehr ausgekluegeltes Bussystem. Das witzige daran sind die "Tuben", die Wartehaeuschen, die Schwarzfahren verhindern sollen. &lt;/div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVEXwYtIG1I/AAAAAAAAATs/6NLVnvW3K0o/s1600-h/DSC07704.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283029957915188050" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVEXwYtIG1I/AAAAAAAAATs/6NLVnvW3K0o/s200/DSC07704.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Innerhalb dieser Bushaeuschen kann auch umgestiegen werden. Neben der roten Linie, die diese Tuben bedient, gibt es ausserdem noch graue, gelbe und gruene Busse, die alle "normale" Stationen bedienen. Das ganze waere ja fuer Ausstenstehende gar nicht so arg, wenn nicht die Beschilderung, die Stationsnamen und die Nummern der Busse fehlen wuerden. D.h. die Busse haben zwar Nummern, sind vorne jedoch nur mit den jeweiligen Endstationen angeschrieben. Auf dem Verkehrsplan, den Flavio und ich am Sonntag an der Rueckwand (!) eines Wartehaeuschens entdeckt haben, sind die Busse jedoch nur mit Nummern angegeben. Die Route der roten Linie ist nur innerhalb der Tube angegegben, meistens ist der Kleber aber schon abgerissen. An den gelben Bussen sind neben den Eingangstueren Schilder mit den Strassennamen angebracht, an denen Stationen bedient werden. In der Strasse selber gibt es dann zahlreiche Moeglichkeiten auszusteigen. Zusammen mit meinem katastrophalen Orientierungssinn hat dieses "System" fuer etliche Ver(w)irrung gesorgt. Aber ich lebe ja noch!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Und dann steht in Curitiba auch noch das "Auge" von Niemeyer! Weil ich mich fuer die Matur im Ergaenzungsfach Geschichte mit Niemeyer befasst habe, war dies eine wunderbare Gelegenheit, seine Architektur mit eigenen Augen zu sehen. Faszinierend!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283023841044774898" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVESMVlkv_I/AAAAAAAAARk/AJypgpjQ0Tg/s320/DSC07095.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283025338455161298" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVETjf4B-dI/AAAAAAAAASE/IEihZcPAEJI/s200/DSC07129.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283025330631881026" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVETjCu0MUI/AAAAAAAAAR8/dDHXOm-E0_c/s200/DSC07111.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283028200876862866" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVEWKHOi7ZI/AAAAAAAAAS8/G4CU9uJi6NM/s320/DSC07112.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Endlich bin ich nicht mehr alleine unterwegs! Flavio ist am Freitag Morgen mehr oder weniger gesund und munter am Flughafen angekommen. Nur sein Gepaeck, das hatte er nicht dabei! Schon in Sao Paulo musste er feststellen, dass sein Rucksack entweder in Zuerich geblieben oder dann falsch verladen wurde. Auf jeden Fall sassen wir 2 Tage lang auf Nadeln, bevor das Gepaeck endlich ins Hotel geliefert wurde. Uff!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Danach konnte die Reise aber definitiv los gehen. Und so sind wir in der Nacht auf Montag nach Foz de Iguaçu gefahren. Dort angekommen, entschieden wir uns, die argentinische Seite der Wasserfaelle anzuschauen. Die "Cataratas" liegen naemlich zwischen Brasilien, Argentinien und Uruguay.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283023847556701394" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVESMt2I3NI/AAAAAAAAARs/asuplUSPbDk/s320/DSC07574.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Weder Fotos noch Worte koennen beschreiben, was wir an diesem Montag erlebt haben! &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die groessten, d.h. breitesten Wasserfaelle der Welt lassen einem zu ganz kleinen Menschen auf einem glitschigen Metallsteg inmitten von Getose und Gischt schrumpfen... diese unglaublichen Wassermassen, diese Naturgewalt, die Schwalben, die sich in der Gischt in die Tiefe stuerzen und ploetzlich ueberall Regenboegen... Kaum zu glauben, dass man dies wirklich erleben, sehen, hoeren, fueheln darf (Zum Glueck naemlich wurden Flavio und ich ab und zu von den Wassertroepfchen in der Luft geduscht- es war ein unertraeglich heisser Tag mit bis zu 38 Grad!).&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283029399317278754" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVEXP3xAcCI/AAAAAAAAATc/UTaOfKhTXwQ/s200/DSC07626.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283029388749070930" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVEXPQZWYlI/AAAAAAAAATM/2I3gWbuN_iw/s200/DSC07614.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;                                                                         Las Hermanas&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283029396817322322" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVEXPuc-IVI/AAAAAAAAATU/LtByE2CgKpw/s200/DSC07633.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;                                                          Garganta do diabolo&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283028190748842114" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVEWJhf1mII/AAAAAAAAAS0/8IpH_ZsXRrQ/s320/DSC07653.JPG" border="0" /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283029402717393474" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVEXQEbqEkI/AAAAAAAAATk/0hHg17bMqYY/s200/DSC07671.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283029382801951618" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVEXO6Pci4I/AAAAAAAAATE/8xSN1kLOtJY/s200/DSC07602.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit den tosenden Wasserfaellen im Ohr stiegen wir wieder in den Nachtbus und am naechsten MOrgen in den Serra-Nevada Express. Urspruenglich eine rege genutzte Meeresverbindung ist dieser Zug heute nur noch Touristenatraktion- allerdings eine wirklich schoene! Die Zugfahrt fuehrt naemlich vom Hochplateau Curitibas hinunter ans Meer. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVEXwtb-lnI/AAAAAAAAAT0/7M-ryKdLcRY/s1600-h/DSC07751.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283029963480405618" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVEXwtb-lnI/AAAAAAAAAT0/7M-ryKdLcRY/s200/DSC07751.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind also von rauschendem Weiss in leuchtendes Gruen gefahren. Nun wartet das tiefe Blau des Atlantiks auf uns. Wir sitzen naemlich in Paranagua am Computer und warten auf die Faehre, die uns zur Ilha do Mel bringt, wo wir zusammen Weihnachten feiern werden.&lt;br /&gt;Omi und Aetti sei Dank sind auch noch einige Schweizer Weihnachtsguetzli mit auf der Reise. Und Mama hat mir einen kleinen Weihnachtskalender geschickt. Da kommt am 24. dann vielleicht doch noch etwas Stimmung auf - Caipirinha schluerfend in der Haengematte, den Sonnenuntergang am Meereshorizont geniessen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Alles Liebe&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;d&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283027696735535538" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVEVsxJ4wbI/AAAAAAAAASs/Bec7EYU-ukg/s320/DSC07672.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-7931781983088582588?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/7931781983088582588/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=7931781983088582588' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/7931781983088582588'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/7931781983088582588'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/12/endlich-unterwegs.html' title='Endlich unterwegs!'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SVETj8q-QUI/AAAAAAAAASU/H6f1dpL45yA/s72-c/DSC07509.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-454406864569469265</id><published>2008-12-16T03:04:00.000-08:00</published><updated>2008-12-16T15:53:00.730-08:00</updated><title type='text'>4 Pinheiros ade! Curitiba, ich komme!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg5j581pUI/AAAAAAAAAQE/vLT_6mnLVPQ/s1600-h/DSC07193.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg5j581pUI/AAAAAAAAAQE/vLT_6mnLVPQ/s200/DSC07193.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280533852106106178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag, kurz nach 9 Uhr, habe ich meine Freiheit wiedererlangt. So fuehlte e sich auf jeden Fall an, mit meinem 65-Liter-Rucksack durch die Huegel der Chacara in Richtung Buswartehaeusschen zu wandern. Es war aber auch ein wunderbarer Tag: blauer Himmel, angenehm waermende Sonne und die Aussicht auf ein abwechslungsreiches Mittagessen im Restaurant ABAI. Wenn da nur nicht die Enttaeuschung und der Frust gewesen waeren, mich irgendwie gar nicht richtig von der Chacara verabschiedet zu haben. Von den Betreuern war an jenem Morgen einfach niemand da und Fernando schnarchte in seinem Computerzimmer vor sich hin. Also habe ich allen Jungs, die schon wach waren, "Vai com Deus" gesagt und mich auf die Socken gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Gedanken und Erinnerungen sind im Moment noch ziemlich durchzogen und auf die Frage, ob es mir gefallen habe, kann ich nicht einfach mit einem "Ja" antworten. Aber die Zeit hat ja die wunderbare Eigenschaft, uns negative Erlebnisse und Eindruecke vergessen zu lassen. Und so denke ich im Moment einfach noch an meine Jungs aus dem 4.Haus, ihr Lachen, ihre Umarmungen, den Arbeitseifer, die Seidenpapierdrachen im Wind, ihre braunen, mageren Koerper im Schlammwasser des Teiches und ihr blitzenden Augen, wenn sie sich wieder einmal einen Scherz mit mir erlaubten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Richard hat mir fast immer beim Abwaschen geholfen. Ein wunderbarer Kerl.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg5i2VcpuI/AAAAAAAAAP0/uJ-gVEJO__k/s1600-h/DSC07187.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg5i2VcpuI/AAAAAAAAAP0/uJ-gVEJO__k/s200/DSC07187.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280533833955714786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Renan und Lukasmarin im "Tanque".&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg67r036bI/AAAAAAAAAQ0/m4fZcnyFUl4/s1600-h/DSC07451.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg67r036bI/AAAAAAAAAQ0/m4fZcnyFUl4/s200/DSC07451.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280535360143092146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wesley hat Ekzeme am ganzen Koerper! Das Blut, den Eiter und die Krusten konnte ich fast nicht mit ansehen, ohne dass es mich nicht  gleich selbst wieder irgendwo gejuckt hat.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg66_0iuBI/AAAAAAAAAQc/Ggh4R26zlI0/s1600-h/DSC07381.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg66_0iuBI/AAAAAAAAAQc/Ggh4R26zlI0/s200/DSC07381.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280535348330543122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Josemar&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg5iqXkqpI/AAAAAAAAAPs/m655uKrGOh8/s1600-h/DSC07184.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg5iqXkqpI/AAAAAAAAAPs/m655uKrGOh8/s200/DSC07184.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280533830743403154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rodrigo frisch herausgeputzt, weil er seine Mutter besuchen darf.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg3ejQ-9aI/AAAAAAAAAPc/jPOlos0t0A8/s1600-h/DSC07141.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg3ejQ-9aI/AAAAAAAAAPc/jPOlos0t0A8/s200/DSC07141.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280531561093985698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Jungs vom 4.Haus.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg8AFg2wXI/AAAAAAAAAQ8/Z-RmqxjDFhE/s1600-h/DSC07468.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg8AFg2wXI/AAAAAAAAAQ8/Z-RmqxjDFhE/s200/DSC07468.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280536535269556594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und noch mit den "Grossen".&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg8ArEjgQI/AAAAAAAAARM/Ve_fdKgsg9U/s1600-h/DSC07495.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg8ArEjgQI/AAAAAAAAARM/Ve_fdKgsg9U/s200/DSC07495.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280536545351401730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg8BEFoczI/AAAAAAAAARU/zKXV2jWF4dQ/s1600-h/DSC07497.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg8BEFoczI/AAAAAAAAARU/zKXV2jWF4dQ/s200/DSC07497.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280536552066806578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Marlene, Noila und Soila, den starken Frauen der Chacara.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg67FVpzMI/AAAAAAAAAQs/CHaZu44-24c/s1600-h/DSC07402.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg67FVpzMI/AAAAAAAAAQs/CHaZu44-24c/s200/DSC07402.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280535349811596482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mich mit meinem Gepaeck durch Curitibas Bus-Dschungel zu kaempfen, war das naechste Abenteuer, das auf mich wartete. Curitiba hat naemlich ein ziemlich einmaliges Transportsystem entwickelt (dazu aber mehr im naechsten Beitrag). Auf jeden Fall wohne ich jetzt bis Donnerstag bei Dafne, einer Freundin von Adrian. Ganz spontan hatte sie mich einfach zu sich nach Hause eingeladen, als sie hoerte, dass ich sonst ene Woche im Hotel verbringen muesste. Jetzt schlafe ich hier im Wohnzimmer und erlebe, was es heisst, eine durchschnittliche brasilianische Mittelschichtsfamilie zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Adrian und ich&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg3dzmkS-I/AAAAAAAAAPU/ndHCiFbXLKY/s1600-h/DSC07136.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg3dzmkS-I/AAAAAAAAAPU/ndHCiFbXLKY/s200/DSC07136.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280531548299611106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ines lebt mit ihren drei Toechtern in einer wirklich engen, dunkklen 4-Zimmer-Wohnung und schlaegt sich mit ihrem Einkommen gerade so durch. Da steht dann aber doch ein fast neuer Computer, ein grosser Fernseher, ein Klavier (!) und ein wunderbar gefuellter Kuehlschrank. (Ich weiss ehrlich gesagt auch nicht so recht, wieso ich so auf das Essen fixiert bin. Gestern im Supermarkt wurde es mir selber unheimlich, welche Freude ich an Oliven, Naturejoghurt, Tofu und Pumpernickel entwickeln konnte!)&lt;br /&gt;Auf jeden Fall ist es schoen, hier zu sein, durch die Stadt zu schlendern, Kunststudenten Gedichtbuechlein abzukaufen, 2 Stunden auf der Bank zu warten, um Traveller Checkes zu wechseln (Nehmt niemals Traveller Checkes mit, wenn ihr verreist!!!!), in einem Jugendstilcafé Latte Macchiato im Cocktailglas ohne Zucker aber mit richtigem Milchschaum und Kaffeegeschmack zu trinken und am Abend mit Dafne ins Konzert zu gehen.&lt;br /&gt;Das ist schon ziemlich viel Kulutr und Freiheit verglichen mit dem letzten Monat.&lt;br /&gt;Kopf, Herz und Seele sind noch so voller Eindruecke aus Mandirituba, dass ich mich jetzt wirklich einfach etwas erholen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn ich es kaum fassen kann, sind ja tatsaechlich schon 2 Monate vergangen, seit ich mich von euch verabschiedet habe- zumindest physisch. Unglaublich, was fuer ein Zeitgefuehl ich habe. Einerseits denke ich "Was, erst 2 Monate, dass ich meine Familie das letzte Mal gesehen habe? Das muss doch viel laenger her sein!" und andererseits muessen 2 Monate doch viel laenger sein. 2 Monate gehen doch nicht so Schwuppdiwupp vorbei!&lt;br /&gt;Aber mir bleiben ja noch aufregende 6 Wochen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Portugiesisch ist mittlerweile uebrigens auf dem Stand, dass die Leute nicht mehr merken, dass ich Auslaenderin bin. Und gestern konnte ich mich mit Dafnes Freunden ohne Problem und ganz angeregt unterhalten! Das macht Spass!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich hoere, hat der Winter bei euch Einzug gehalten. Flavio wird wohl einen Temperaturschock haben. Hier ist es ueber 30 Grad heiss- wenn es nicht gerade regnet, so wie heute Morgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, jetzt mache ich mich auf zum Rodoferroviaria und kaufe unsere Bustickets nach Foz de Iguaçu!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg-3AfGmtI/AAAAAAAAARc/hgzdGxrxrh4/s1600-h/DSC07192.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg-3AfGmtI/AAAAAAAAARc/hgzdGxrxrh4/s320/DSC07192.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280539677836090066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-454406864569469265?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/454406864569469265/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=454406864569469265' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/454406864569469265'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/454406864569469265'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/12/4-pinheiros-ade-curitiba-ich-komme.html' title='4 Pinheiros ade! Curitiba, ich komme!'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SUg5j581pUI/AAAAAAAAAQE/vLT_6mnLVPQ/s72-c/DSC07193.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-8911429787220757841</id><published>2008-12-09T15:04:00.000-08:00</published><updated>2008-12-09T17:10:20.404-08:00</updated><title type='text'>ABAI</title><content type='html'>Die letzten drei Tage habe ich in der Fundaçao ABAI verbracht. Dieses "Kinderdorf", wie es sich selber nennt, wurde vor 30 jahren von Marianne Spiller und ihrem Ehemann gegruendet. Sie kamen damals nach Brasilien, adoptierten 5 Kinder und kauften sich Land in Mandirituba. Heute wird ABAI von Marianne und Heidi geleitet, einer zweiten Schweizerin, die vor 5 Jahren zum Projekt gestossen ist.&lt;br /&gt;Mittlerweile bietet ABAI Kindern aus preakeren Familiensituationen die Moegleichkeit, ihre Freizeit in einem behueteten, gewaltfreien Umfeld zu verbringen. Die Kinder in Brasilien gehen ja nur morgens oder nachmittags zur Schule. Die restliche Zeit verbingen sie zu Hause- was auch immer das heissen mag. In der ABAI findet zwar kein richtiger Unterricht statt, trotzdem sind die Kinder in Gruppen auf- und einem/einer BetreuerIn zugeteilt. Im Moement werden viele Dinge fuer Weihnachten gebastelt, aber auch Briefe geschrieben, kreativ gelernt oder einfach nur gespielt. Die ganze Atmosphaere ist sehr familiaer, froehlich und lebendig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Schwerpunkt von ABAI ist die Rehabilitation von ehemaligen Alkoholabhaengigen. Nach dem Entzug in einer Klinik verpflichten sich die Maenner fuer ein Jahr zu einer Psychotherapie und der Mitarbeit an verschiedensten Projekt innerhalb ABAIs. So arbeiten sie in einem riesigen Gemuesegarten und einem Bauernhof, dank denen sich ABAI praktisch selbst versorgen kann. Das juengste Projekt zur Reintegration in die Gesellschaft ist ein Restaurant, in dem diese Maenner selber kochen, anrichten und servieren. Das wunderschoene Restaurant- ein wahres Paradies inmitten von Blumen und Palmen- wird aber auch zu Geburtstagen und sonstigen Anlaessen gemietet. Zahlreiche ehemalige Alkoholabhaengige wohnen in einem zweiten Haus in der Naehe von ABAI und arbeiten als Betreuer im Projekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haupthaus mit Unterrichtszimmern, Bueros und Essraum&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/ST8QHXRQxQI/AAAAAAAAAOk/Inax7RpVH-o/s1600-h/DSC07228.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/ST8QHXRQxQI/AAAAAAAAAOk/Inax7RpVH-o/s200/DSC07228.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5277955006993057026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beiden Schwerpunkte ABAIs stehen in direkter Verbindung. Die Droge Alkohol ist ein riesiges Problem. Besonders in armen Familien sind vor allem die Maenner alkoholabhaengig,  Kinder  und Frauen Gewalt und Missbrauch ausgeliefert. ABAI schuetzt also nicht nur die Kinder, sondern nimmt mit der Rehabilitation eine aktive Rolle im Kampf gegen den Alkoholkonsum ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War das angenehm ruhig beim Essen!&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/ST8Q_39g2zI/AAAAAAAAAOs/F8ME7pswVT0/s1600-h/DSC07229.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/ST8Q_39g2zI/AAAAAAAAAOs/F8ME7pswVT0/s200/DSC07229.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5277955977841269554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass ich am Sonntag schlussendlich doch noch im ABAI landete, war mehr oder weniger Zufall. Nachdem ich geschlagene 2,5 Stunden auf den Bus gewartet hatte, kam ich um halb 3 endlich in Mandirituba an. Zum Glueck hatte mir Fernando vorher noch gesagt, dass zu dem Projekt auch ein Restaurant gehoert- ich waere sonst ab den verworrenen Wegbeschreibungen der Maniritubaner verzweifelt. Ein Taxifahrer konnte mir dann wenigstens mehr oder weniger klar den Weg ins Restaurant zeigen, wo ich aber ja gar nicht hin wollte. Egal. In bruetender Hitze schritt ich den Huegel hinauf- und landete in einem "Paradiesli". Das Restaurant ist wunderbar gelegen; ein grosses Holzhaus umgeben von einem praechtigen Garten. Dank den grossen Fensterscheiben hat man wirklich das Gefuehl, unter Palmen zu speisen.&lt;br /&gt;Und wen traf ich per Zufall da an? Natuerlich Heidi. Diese tolle, aufegstellte Frau nahm mich in ihrem metallic-tuerkisen VW-Kaefer, Baujahr 1979, dann gleich mit ins ABAI.&lt;br /&gt;Kaum aus dem Auto gestiegen, wurde auf dem Bauernhof ein Kaelbli geboren. Bei dieser Gelegenheit stuerzte sich Heidi auch gleich in ihr Sennenkutteli und alte schweizer Leder-Zoggeli. Es ist nicht gelogen, wenn ich behaupte, dass ich mich von der ersten Minute an zuhause fuehlte auf ABAI- zudem Heidi noch den selben Jahrgang hat wie meine Mutter und in der Schweiz wirklich als Baeuerin gearbeitet hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/ST8SrAQdavI/AAAAAAAAAO0/C8LHzlmtEXM/s1600-h/DSC07237.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/ST8SrAQdavI/AAAAAAAAAO0/C8LHzlmtEXM/s200/DSC07237.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5277957818314222322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem gemuetlichen Abendessen mit "Gschwelti", Tofu und gemischtem Salat durfte ich noch Marianne kennen lernen. Eine wunderbare Frau, eine Kaempferin mit einem untrueglichen Gerechtigkeitssin. Trotz den 30 jahren in Brasilien hat sie den Kontakt zur Schweiz nie verloren. Im Gegenteil: Noch heute engagiert sie sich aktiv, wenn ihr Gerechtigkeitssinn sich meldet. So zuletzt im Juli diesen Jahres, als der Nestlé-Boss (Wie heisst er doch gleich? Ist ja nicht mehr Monsieur Brabeck!) doch tatsaechlich in den HEKS-Verwaltungsrat gewaehlt wurde (wieso weiss ich nichts davon? Ich hoffe ihr alle habt davon erfahren- denn das ist ja wirklich ein Skandal). Innert Kuerze hatte Marianne mit ihrer Schwester zusammen Unterschriften gegen diese Wahl gesammelt und so den Widerstand formiert, der sich wie ein Lauffeuer unter den reformierten Kirchgemeinden, die das HEKS finanziell unterstuetzen, verbreitete. Bis heute ist keine Ruhe eingekehrt, denn nach aeusserst peinlichen Aeusserungen des Nestlé-Chefs musste sich HEKS oeffentlich rechtfertigen.&lt;br /&gt;Marianne wurde ausserdem mit 999 anderen mutigen Frauen fuer den Nobelpreis vorgeschlagen. Dieses von einer Schweizerin kuratierte Projekt, stellt zur Zeit in Bern im Muenster aus. Ich denke, ihr habt alle dank Zeitung oder Radio einmal von diesem Projekt gehoert. Marianne ist absolut zu recht eine von diesen 1000 Frauen! Ihr Engagement beschraenkt sich mit nichten nur auf ABAI. In Mandirituba ist sie weit herum bekannt. Gerade wurde wieder ein kleiner Schritt in die richtige Richtung getan: Der Gemeinderat von Mandirituba hat ein Gesetz erlassen, das die Privatisierung des Wassers verbietet. Marianne hat sich aktiv fuer dieses Gesetz engagiert- und der Kampf ist noch nicht zu Ende, wie sie sagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/ST8SrkJoJxI/AAAAAAAAAO8/ljMqppR2mik/s1600-h/DSC07241.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/ST8SrkJoJxI/AAAAAAAAAO8/ljMqppR2mik/s200/DSC07241.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5277957827949242130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heidi hat mich am Sonntag dann gleich zum Uebernachten eingeladen und so habe ich den Montag auch im ABAI verbracht. Am Morgen bin ich mit einer Gruppe aufs Land hinaus gefahren. Zuerst machte der nette Betreuer Schlangenkunde im Glas und danach gings ab in den (Ur)Wald. ABAI hat zusammen mit anderen Schulen dieses Land gekauft und eine Waldschule eingerichtet. War toll, die Kinder ueber Spinnennetze und Schmetterlinge staunen zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/ST78kNGp8XI/AAAAAAAAANs/oIxu9tTsnU8/s1600-h/DSC07198.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/ST78kNGp8XI/AAAAAAAAANs/oIxu9tTsnU8/s200/DSC07198.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5277933512247865714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/ST7_hf9109I/AAAAAAAAAN0/GKFBmMvfT6k/s1600-h/DSC07204.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/ST7_hf9109I/AAAAAAAAAN0/GKFBmMvfT6k/s200/DSC07204.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5277936764306445266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag durfte ich dann fuer all die Mitarbeiter von ABAI Weihnachtsgeschenke einpacken.&lt;br /&gt;Ich habe den Tag so genossen! All die Frauen um mich herum und dann erst noch zwei, mit denen ich reden konnte, wie mir "der Schnabel gewachsen ist". Wunderbar. Ich wurde einfach bei der Hand genommen und herumgefuehrt, mir wurde eine Arbeit gegeben und auch erklaert. Das war wirklich eine Wohltat nach drei Wochen "4 Pinheiros", wo ich voellig auf mich alleine gestellt war. Da blieb ich natuerlich gerne noch einen Tag laenger und habe so heute Morgen dem Musikunterricht beigewohnt und den Frauen geholfen, Tischdecken zu naehen- an einer richtigen Naehmaschine!!! :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag nahm mich Heidi mit, verschiedene Familien zu besuchen. Dafuer bin ich ihr wirklich dankbar. Ich waere wohl sonst nie in meinem Leben in solche "Haeuser" gefuehrt worden. Der erste Ort war gleich der absolute Schock. Eine Familie mit 4 Kindern, der Vater Alkoholiker, die Mutter geistig behindert, haust in einer winzigen, dunklen Baracke (der Strom wurde noch nicht angeschlossen, aber der Fernseher laeuft), umgeben von Katzen, Hunden und tausenden von Fliegen. Die Kinder barfuss, schmutzige Kleider, verfilzte Haare. Und ihre Augen!!! Ich werde diese Menschen nie vergessen.&lt;br /&gt;Heidi hatte richtig Freude, weil die Familie sich nun mehr oder weniger anfaengt, selber zu organisieren, Bohnen und Maniok anpflanzt, ueber eine saubere Toilette verfuegt und der Vater sogar Kleider waescht!!! Im Nachhinein hat sie mir dann erzaehlt, dass dies das dritte Zuhause der Familie waere. Als sie sie zum ersten mal traf, lebte die Familie im Wald neben ABAI, die Kinder nackt. Wie bei Adam und Eva sei es ihr vorgekommen, sagte Heidi.&lt;br /&gt;Die weiteren Besuche waren im Vergleich weniger schlimm, aber nicht minder eindruecklich. Ueberall Abfall, alles verbraucht, kaputt, abgewetzt, schmutzig und stinkig. So ein Leben kann man sich nicht einmal vorstellen, wenn man es gesehen hat.&lt;br /&gt;Die Kinder dieser in absoluter Armut lebenden Familien kommen uebrigens ins ABAI, in dem sie sich jedes Jahr wieder neu anmelden. ABAI faehrt anfang des Jahres durch die Favelas und untersucht bei dieser Gelegenheit, welche Familien die Hilfe am noetigsten haben. Viele Familien werden aber ueber Jahre hinweg unterstuetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach all den Gedanken, die mir natuerlich waehrend den drei Tagen im Kopf umhergeschwirrt sind, bin ich heute zum Schluss gekommen, dass ein Vergleich der Projekte insofern muessig ist, als dass es sich wirklich um ganz verschiedene Projekte handelt; das eine sozusagen ein Kinderhort, das andere ein Zuhause fuer fast 100 Jungs.&lt;br /&gt;Was aber augenfaellig ist: ABAI ist viel organisierter, strukturierter und hat viel mehr Ressourcen zur Verfuegung. Wie die Finanzen aussehen, weiss ich natuerlich nicht, aber im Vergleich verfuegt"4 Pinheiros" wirklich nur ueber das absolute Minimum an Betreuung, Materialien und auch technischen Mitteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird wohl aber schon Gruende geben, weshalb es mich in die Chacara und nicht ins ABAI verschlagen hat. Die Zeit dort waere sicherlich viel einfacher, angenehmer, ruhiger und harmonischer verlaufen. Aber die Erfahrungen waeren ganz andere gewesen.&lt;br /&gt;Ich denke, es ist gut so, wie es ist.&lt;br /&gt;Darum habe ich mich aber entschieden, die letzten vier Tage noch in der Chacara zu verbringen. Ich bin zwar zu nichts verpflichtet, aber nach dem Ueberfluss an Herzlichkeit, Ressourcen und Materialien im ABAI moechte ich den Jungs hier doch auch noch einmal die Chance geben, ihre Kreativitaet auszuleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag geht's dann ab nach Curitiba. Und dann kommt schon bald Flavio. Das ist wunderbar.&lt;br /&gt;Ich bin ja bereits 2 Monate unterwegs und das Heimweh hat mittlerweile Einzug gehalten. Ich freue mich also ueber jedes Mail und jeden Blog-Kommentar- besonders wenn er aus dem tiefen Aargau kommt. Schoen, dass ihr alle bei meiner Reise dabei seid!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/ST8BlRy_6UI/AAAAAAAAAN8/b39--X0mC18/s1600-h/DSC07207.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/ST8BlRy_6UI/AAAAAAAAAN8/b39--X0mC18/s200/DSC07207.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5277939028245604674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-8911429787220757841?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/8911429787220757841/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=8911429787220757841' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/8911429787220757841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/8911429787220757841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/12/abai.html' title='ABAI'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/ST8QHXRQxQI/AAAAAAAAAOk/Inax7RpVH-o/s72-c/DSC07228.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-1090622056003499494</id><published>2008-12-01T03:02:00.001-08:00</published><updated>2008-12-01T03:05:24.289-08:00</updated><title type='text'>Unwetter</title><content type='html'>Nur ganz kurz: Ich befinde mich in der Naehe von Curitiba, im Bundesstaat Parana. Die schrecklichen Unwetter, von denen ihr wahrscheinlich in den Zeitungen lest, sind im Staat suedlich von Parana, Santa Catarina. Hier hat es nicht besonders viel oder heftig gelesen; also alles normal!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-1090622056003499494?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/1090622056003499494/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=1090622056003499494' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/1090622056003499494'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/1090622056003499494'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/12/unwetter.html' title='Unwetter'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-8877039626815697679</id><published>2008-11-29T13:05:00.000-08:00</published><updated>2008-11-30T08:22:42.403-08:00</updated><title type='text'>Maerchen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGw7_zvB6I/AAAAAAAAAJ8/DEJDaT07nfA/s1600-h/DSC06976.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGw7_zvB6I/AAAAAAAAAJ8/DEJDaT07nfA/s200/DSC06976.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274191183414757282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In einem fernen Land mit uns unbekanntem Namen, hinter vier Ozeanen und vier gruenen Huegeln stand einst eine verwunschene Festung. Niemand wusste mit Sicherheit zu sagen, was oder wer sich hinter den vier Wolken, die das Schloss umhuellten, verbarg. Nur ein Name wurde hinter vorgehaltener Hand in einer merkwueridgen Sprache gefluestert: "Quatro Pinheiros"- "Vier Pinien". Nur vier Wesen wurde je Zutritt zu dieser geheimen Ortschaft gewaehrt. Ich, die Hueterin der vier Schluessel zu den heiligen vier Schloessern werde euch heute davon berichten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGw7R7nrlI/AAAAAAAAAJ0/Pb11nDL9Z0Y/s1600-h/DSC06971.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGw7R7nrlI/AAAAAAAAAJ0/Pb11nDL9Z0Y/s200/DSC06971.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274191171099799122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Bewohner dieser Burg waren keine Ritter, keine Gutsbesitzer oder gar Adlige. Das Volk der vier Pinien war ein Haufen Wegelagerer, Banditen und Raeuber, die ihr miserables Leben aufegegeben hatten, um unter ihrem Koenig ein gnadenvolles Dasein im Dienste der Gemeinschaft zu fristen. Eben dieser Koenig, genannt Fernando de la Rua, hatte einst, einer goettlichen Eingebung folgend, dieses verwunschene Schloss erobert. Als einfacher Moench hatte er unter den Banditen gelebt, bis er sich entschloss, der Misere dieser verlorenen Geschoepfe der Strasse ein Ende zu setzen. Daraufhin zog Fernando de la Rua dem Rattenfaenger von Hammeln gleich durch die Strassen, Gassen und hintersten Winkel der Stadt Curitiba und schuf sich eine treue Gefolgschaft von mutigen Kriegern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald schon zeigte sich, dass die vermeintlich Verlorenen alle einem verzauberten Geschlecht von Prinzen angehoerten. Und so, ohne Zeit zu verlieren oder sich von den zahlreichen Rueckschlaegen entmutigen zu lassen, machte sich Fernando de la Rua an die Aufgabe, diese geheimen Prinzen wieder zum Vorschein kommen zu lassen. Sein Ruhm wuchs schnell ueber die Grenzen der vier Huegel hinaus und der Name "Quatro Pinheiros" war in aller Munde.&lt;br /&gt;Eines schoenen Tages durfte ich  Zeugin dieser noch immer andauernden Verwandlungen werden- und ja, ich habe die Prinzen gesehen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG6Olh7ExI/AAAAAAAAAMs/X8zPgQY-EBU/s1600-h/DSC07044.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG6Olh7ExI/AAAAAAAAAMs/X8zPgQY-EBU/s200/DSC07044.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274201398382891794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zu jener Zeit hausten die Prinzen und Halbprinzen der juengeren Geschichtsschreibung, ihrem Alter gemaess unterteilt, in vier Festungen. Zu ihrem Luxus zaehlten Behandlungen in einem modernen Gesundheitszentrum, der Unterricht in Motorfahrzeugbau und die Benutzung modernster technischer Computeranlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Park vor dem 1.Haus&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGyltZqAhI/AAAAAAAAAKc/gHEiiMwcAPg/s1600-h/DSC06985.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGyltZqAhI/AAAAAAAAAKc/gHEiiMwcAPg/s200/DSC06985.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274192999539671570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;1.Haus&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGymYRA3iI/AAAAAAAAAKs/XH3-bw6YpPI/s1600-h/DSC06990.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGymYRA3iI/AAAAAAAAAKs/XH3-bw6YpPI/s200/DSC06990.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274193011046145570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;2.Haus (mein Zimmer rechts oben)&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGymNAvRGI/AAAAAAAAAKk/iT1BLs4F87s/s1600-h/DSC06989.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGymNAvRGI/AAAAAAAAAKk/iT1BLs4F87s/s200/DSC06989.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274193008025093218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;3. Haus&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGw8vJst1I/AAAAAAAAAKE/24xjCV2IUO4/s1600-h/DSC06979.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGw8vJst1I/AAAAAAAAAKE/24xjCV2IUO4/s200/DSC06979.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274191196123346770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;4.Haus&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG2qp0srpI/AAAAAAAAAMM/wQuA2-nt3nM/s1600-h/DSC07038.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG2qp0srpI/AAAAAAAAAMM/wQuA2-nt3nM/s200/DSC07038.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274197482525208210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Garage&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGylH7m1AI/AAAAAAAAAKU/YRHNBLaghAE/s1600-h/DSC06982.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGylH7m1AI/AAAAAAAAAKU/YRHNBLaghAE/s200/DSC06982.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274192989481522178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;ehemaliges Gesundheitszentrum&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGyke1aNzI/AAAAAAAAAKM/tdCbfixLyik/s1600-h/DSC06980.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGyke1aNzI/AAAAAAAAAKM/tdCbfixLyik/s200/DSC06980.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274192978449676082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Neue Klinik&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG2qfq4M7I/AAAAAAAAAME/DgCbp0Pgk6c/s1600-h/DSC07035.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG2qfq4M7I/AAAAAAAAAME/DgCbp0Pgk6c/s200/DSC07035.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274197479799665586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie es dem Menschengeschlecht jener Zeit eigen war, war auch die Welt der vier Pinien nicht ohne Makel. So fehlte es den Prinzen unter Fernando de la Rua an treuen Gefahrtinnen. Da gab es wohl Hofdamen, die von weit her anreisten, doch verliessen diese die Festung am Abend nach getaner Arbeit wieder. Dies war auch der Grund, weshalb ich als Hueterin der vier Schluessel innert kuerzester Zeit Hueterin der Herzen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waehrend meines Aufenthalts im Land der vier Pinien  schritt ich jeden morgen einen verwunschenen Pfad entland, um zur vierten Festung zu gelangen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGz76LKBLI/AAAAAAAAAK0/G4Et73CDx7I/s1600-h/DSC06994.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGz76LKBLI/AAAAAAAAAK0/G4Et73CDx7I/s200/DSC06994.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274194480437265586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Pfad fuehrte an einem kleinen Weiher vorbei den Huegel hinauf, auf dem die kleine Burg meiner Prinzen errichtet worden war.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGz8MlNy0I/AAAAAAAAAK8/1kD1y0kVMk0/s1600-h/DSC06995.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGz8MlNy0I/AAAAAAAAAK8/1kD1y0kVMk0/s200/DSC06995.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274194485378403138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Huegel angekommen, zerzausten einem die kalten Windboen die Haare, waehrend sich ein  atemberaubender Blick ueber die bewaldeten Huegel und Taeler der Gegend, umrahmt von gigantischen Wolkentuermen, eroeffnete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGw6xE0IoI/AAAAAAAAAJs/nyLUy4kwIbk/s1600-h/DSC06964.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGw6xE0IoI/AAAAAAAAAJs/nyLUy4kwIbk/s200/DSC06964.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274191162279993986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGz8fFQIQI/AAAAAAAAALE/65iOwiX_Ano/s1600-h/DSC07002.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGz8fFQIQI/AAAAAAAAALE/65iOwiX_Ano/s200/DSC07002.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274194490344612098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese vierte Festung wurde von den Robin Hoods der juengeren Generation bewohnt. Sie verbrachten ihre Tage mit Fussballspielen, Drachensteigenlassen oder der Schoenheitspflege.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG7fMxq3gI/AAAAAAAAANk/nSKlGxRl0XM/s1600-h/DSC07073.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG7fMxq3gI/AAAAAAAAANk/nSKlGxRl0XM/s200/DSC07073.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274202783307456002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGz9JneGII/AAAAAAAAALU/dGV_jamf5Y8/s1600-h/DSC07003.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGz9JneGII/AAAAAAAAALU/dGV_jamf5Y8/s200/DSC07003.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274194501762422914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die drei Hoeflinge dieser Festung nannten sich&lt;br /&gt;Lazer Lazinho Lazoco do Campo,&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG6O7FIvuI/AAAAAAAAAM0/YATDEyrEGNg/s1600-h/DSC07045.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG6O7FIvuI/AAAAAAAAAM0/YATDEyrEGNg/s200/DSC07045.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274201404167732962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Andersson Filho de Gordo&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG6PGAddRI/AAAAAAAAAM8/e2sOLz_Kh3M/s1600-h/DSC07048.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG6PGAddRI/AAAAAAAAAM8/e2sOLz_Kh3M/s200/DSC07048.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274201407100908818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;und Rozelio Zelio Ze III., der seine Zeit oft mit dem&lt;br /&gt;damals so beliebten Dominospiel verbrachte.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG7d3spGgI/AAAAAAAAANM/di5hcu4C3ZU/s1600-h/DSC07064.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG7d3spGgI/AAAAAAAAANM/di5hcu4C3ZU/s200/DSC07064.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274202760469355010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese rauen Sitten wurden aber auch im Land der vier Pinien zusehends von gesitteteren Zeitvertreibungen wie dem Fernesehen oder der Playstation abgeloest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fernsehraum&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG1RSZZ91I/AAAAAAAAALc/c69sdSGRWdk/s1600-h/DSC07009.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG1RSZZ91I/AAAAAAAAALc/c69sdSGRWdk/s200/DSC07009.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274195947228362578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Essraum&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG1SDuYK5I/AAAAAAAAALk/mt4-3cT04fA/s1600-h/DSC07008.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG1SDuYK5I/AAAAAAAAALk/mt4-3cT04fA/s200/DSC07008.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274195960469662610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gang zu den Zimmern&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG1ShBIByI/AAAAAAAAALs/EI20rzx0GsY/s1600-h/DSC07010.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG1ShBIByI/AAAAAAAAALs/EI20rzx0GsY/s200/DSC07010.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274195968332924706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG1Tc6qFMI/AAAAAAAAAL8/qWc4Usea94U/s1600-h/DSC07014.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG1Tc6qFMI/AAAAAAAAAL8/qWc4Usea94U/s200/DSC07014.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274195984411923650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG1S55qEMI/AAAAAAAAAL0/k9_N4qDLV7w/s1600-h/DSC07011.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG1S55qEMI/AAAAAAAAAL0/k9_N4qDLV7w/s200/DSC07011.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274195975012487362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kueche&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGz8ynAAJI/AAAAAAAAALM/uPTMmHbppyI/s1600-h/DSC07007.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGz8ynAAJI/AAAAAAAAALM/uPTMmHbppyI/s200/DSC07007.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274194495586435218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gute Fee des Hauses&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG7dp_dWvI/AAAAAAAAANE/xUHCzeV06oA/s1600-h/DSC07061.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG7dp_dWvI/AAAAAAAAANE/xUHCzeV06oA/s200/DSC07061.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274202756790180594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch kann ich von keinem Happyend dieser Geschichte erzaehlen, denn das Maerchen dieser kleinen Prinzen wird wohl noch einige Jahre andauern und ich als Hueterin der Herzen nur eine kurze Passage in ihrer Lebensgeschichte bleiben. Sie aber verlaengern meinen Erfahrungsbericht um viele Seiten und bereichern mein Leben auf wunderbare Art und Weise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG7esy0s0I/AAAAAAAAANc/PoW9a6ug0sk/s1600-h/DSC07069.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STG7esy0s0I/AAAAAAAAANc/PoW9a6ug0sk/s200/DSC07069.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274202774722360130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Was ich hier alles erlebe, laesst sich nicht in "kurze" Blog-Berichte fassen. Gute und schlechte Erfahrungen folgen im Minutentakt und lassen mich fast 10 Stunden pro Nacht schlafen. Langweilig wird's nie, dafuer sorgen die 20 Jungs im 4.Haus auf alle Faelle.&lt;br /&gt;Dieses Wochenende habe ich mit Adrian, dem deutschen Zivi, in Curitiba verbracht und dank seinen Freunden wieder einmal gemerkt, wie schnell ich Portugiesisch gelernt habe. Ich konnte mich mehr oder weniger fliessend  mit ihnen unterhalten, was grossen Spass gemacht hat. Um aber im Alltag der Kinder in der Chacara zu bestehen, ist es immer noch zu wenig. Den Scherzen, Wortgefechten, Streits und Diskussionen kann ich nur schwer folgen. Ausserdem reden viele Kinder nicht so deutlich und geben sich natuerlich auch meist keine Muehe, extra langsam und gut artikuliert zu reden. Aber Haende und Fuesse helfen.&lt;br /&gt;So kaempfe ich mich hier mehr oder weniger durch den Alltag und bin froh, dieses Wochenende eine Auszeit bekommen zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PPS: Am 19.Dezember kommt Flavio und dann machen wir richtig Ferien, besuchen die Wasserfaelle von Iguazu, dann weiter mit dem Zug an die Kueste, Weihnachten auf der Ilha do Mel, danach Sao Paulo (noch einmal Botucatu) und Rio de Janeiro. Ja nach dem wie weit wir kommen, kommt Flavio noch mit oder ich reise alleine nach Belo Horizonte und in den Norden nach Salvador de Bahia!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PPPS: Ich freue mich!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGw6UMPV7I/AAAAAAAAAJk/FB12DZCu-Vw/s1600-h/DSC06962.JPG"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-8877039626815697679?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/8877039626815697679/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=8877039626815697679' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/8877039626815697679'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/8877039626815697679'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/11/maerchen.html' title='Maerchen'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/STGw7_zvB6I/AAAAAAAAAJ8/DEJDaT07nfA/s72-c/DSC06976.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-8510349826489167167</id><published>2008-11-23T11:49:00.000-08:00</published><updated>2008-11-23T12:45:13.034-08:00</updated><title type='text'>Strassenkindermentalitaet und Reunião</title><content type='html'>Seit einer Woche bin ich nun hier und gerne haette ich euch Fotos von dieser fuer mich voellig neuen Welt gezeigt. Aber ich kann die Kamera nicht anschliessen, weil der PC fuer die Jungs hier so gesperrt wurde. Ich werde das Passwort schon noch kriegen :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Ankunft hier war zwar kein boeses aber doch immerhin ein zuenftiges Erwachen. Dieses Brasilien ist das totale Gegenteil von dem, was ich bis jetzt kennenlernen durfte. Nach dem ersten Schock bin ich aber zum Schluss gekommen, dass diese verschiedenen Gesichter Brasilien ja gerade so interessant macht. In einem Land werden tausende von Welten kombiniert, leben alle nur moeglichen Ethnien mit- und nebeneinander und koennen unglaublich viele Traeume erfuellt, aber eben auch zerstoert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Enttaeuschtsein und gleichzeitige Traeumen von einem besseren Leben sehe ich bei meinen Jungs tagtaeglich und ich muss damit umgehen lernen. So oft erlebe ich Situationen, in denen der Groll vergangener Tage aufkommt, fuer den ich ueberhaupt nichts kann. Aber die Agression ist vorhanden und ich werde mit ihr konfrontiert.&lt;br /&gt;So fischte z.B. Rodrigo, ein Junge, der erst 2 Wochen hier ist, einen Farbstift aus einer Pfuetze und fragte mich, ob ich ihn haben wolle. Als ich mit "Nein" antwortete, zerbrach er wuetend den Stift ueber seinem Knie und sagte:"Ach so, du willst dich also nicht an mich erinnern!" Ich wusste ja nicht, was er mit seinem "Geschenk" beabsichtigt hatte und verstehe auch zu wenig gut Brasilianisch, als dass ich immer gleich alles im ersten Moment kapieren wuerde. Auf jeden Fall liess er sich nicht mehr beruhigen. Ich malte ihm eine Zeichnung, die er sich  am Morgen noch gewuenscht hatte, doch er gab sie mir zurueck mit den Worten: "Ich will deine Zeichnung nicht. Du weisst schon, was du getan hast!" Ich liess ihn allein und dachte, dass sich die Beleidigung ueber Nacht sicher verziehen wuerde. Denkste! Am naechsten Tag begann er mich zu beleidigen. Ich sei haesslich; ich solle nach Hause gehen; ich sei nur eine Auslaenderin hier in Brasilien. Ich erwiderte nichts darauf und reagierte auch nicht, als er mich mit Schaumstoff zu bewerfen begann. Schliesslich aber wurde ich doch noch wuetend, denn ploetzlich war mein Buch verschwunden. Bis heute weiss ich nicht, ob er es war, aber das Buch kam erst am naechsten Tag zum Vorschein, weil der Erzieher es in einem Feld gefunden hatte. So ploetzlich, wie Rodrigos Wut entstanden war, verfluechtigte sie sich auch wieder. Wir halfen Lazinho, einem der Erzieher, das Feld zu pfluegen, als Rodrigo mich ohne Vorwarnung umarmte, kuesste, sich entschuldigte und ein grosses Strahlen auf sein Gesicht zauberte. Er sieht naemlich ganz lustig aus: Grosse Kulleraugen, schneeweisse Zaehne und riesige Lippen, die sich bei seinem Lachen von einem abstehenden Ohr zum anderen verziehen. Und die Ohren sind wikrlich abstehend :-)War ich froh! Am naechsten Tag schrieb er mir einen Brief: "Dolores, gosto muito de você. Você e uma pessoa muito especial para todos nós. Espero que nessas 3 semanas você aproveite. Gosto de você. ASS: Rodrigo"&lt;br /&gt;Ich glaube nicht, dass ich das uebersetzten muss. Vor allem nicht, weil auf dem Umschlag schon 3 Mal "Amo você" steht. Ay, was fuer ein Drama! Das hat Nerven gekostet! Aber jetzt will er natuerlich von mir adoptiert werden :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ueberhaupt: Die Tage hier sind gepraegt von einem grossen Auf und Ab der Gefuehle. Da werde ich umarmt und gekuesst, dann wieder aufs Ausserste provoziert. Und immer wieder dringt die Strassenkindermentalitaet durch. So klauen die Jungs, wo sie nur koennen. Mein Buch verschwindet sicher 3 Mal pro Tag, wobei das wohl eher geschieht, um mich zu aergern. Aber jedes Mal, als ich mit ihnen eine kreative Arbeit mache, ist nachher die Haelfte des Arbeitsmaterials verschwunden. Die Perlen, um Ketten und Armbaender zu machen, klauten sie gleich paeckchenweise, weil ich so unerfahren war, ihnen die Saeckchen zum Aufmachen zu geben. Von den Kreiden, mit denen wir Plakate malten, blieb noch eine Packung uebrig und aus meinem Farbstiftetui wurde auch schon einiges mitgenommen. Ich rede von "Strassenkindermentalitaet", weil ich mir so zu erklaeren versuche, wie die Kinder funktionieren. Durch das, was sie erlebt haben, haben sie wirklich andere Instinkte entwickelt. Ueberlebensinstinkte, die ein Kind in einem behueteten Zuhause nicht braucht. Alles was nicht niet- und nagelfest ist, wird gesammelt. Und dabei steht nicht im Vordergrund, irgend jemandem etwas weg zu nehmen, sondern ganz einfach der Gedanken, es irgendwann gebrauchen zu koennen. So denke ich auf jeden Fall. Diese Arbeit hier ist etwas fuer Paedagogikstudenten, Psychologen oder mindestens 30ig-Jaehrige. Aber nicht fuer eine 20ig-Jaehrige, die ein bisschen im Land herum reist. Darum ist ein Monat hier auch kann gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uebrigens merkt man ganz genau, wer schon lange hier ist und wer nicht. Es gibt 4 Jungs im Quarta Casa, die vor 2 Wochen hierher gekommen sind und drei von ihnen brauchen mindestens 2 Mal taeglich ihre Protion Mutterliebe. Ich geniesse das, denn was kann ich leichter verschenken als eine Umarmung, einen Kuss, ein Laecheln?! Und ich habe festgestellt, dass auf diese Kinder etwas ganz unglaublich zutrifft, was ich jeden Tag geniessen darf: Was man gibt, kriegt man zurueck! Ploetzlich umarmt mich ein Junge von hinten und beginnt, mir meine Schultern zu massieren. Oder eben: Der Brief von Rodrigo steht fuer sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute war hier "Reunião", d.h. Zusammenkunft der Eltern, Kinder und z.T. auch Pateneltern. Natuerlich wurde schon die ganze Woche gebastelt, geuebt, geputzt und vorgekocht. Und es war wirklich ein speziell schoener Tag heute.&lt;br /&gt;Die Eltern trafen hier um 10 Uhr ein. Zuerst gab es Kaffee und Guetzli und danach einen Vortrag ueber gewaltfreie Konfliktloesung. Und dann wurde gegessen. Ich habe noch nie in meinem Leben so ein Buffet gesehen. Doch, eigentlich schon viel groessere, aber nach den taeglichen Rationen Reis und Bohnen hier wirkte das Buffet wie ein Paradies auf mich: Karrottensalat, Kartoffelstock, Tomaten, Randen, Kabis, Reis, Bohnen und Fleisch. Und ich hatte das Vergnuegen, zusammen mit 10 anderen hinter dem Buffet zu stehen und das Essen auszuteilen, als haette ich es zubereitet. Und jeder hat seine Portion entgegengenommen, als waer es ein grosses Geschenk. Es war toll. Und ich genoss meinen Teller voller Rohkost (endlich!) in vollen Zuegen.&lt;br /&gt;Danach gab es Capoeira- und Tanzvorfuehrungen und zum Schluss noch Massenweise Kuchen.&lt;br /&gt;Es ist wirklich unglaublich hier: Die Frauen in und um die Kueche haben sich heute und bereits in den Tagen zuvor wirklich abgerackert- und kein Wort des Dankes erhalten. Das alles wird hier so selbstverstaendlich hingenommen, das ich schreien koennte vor Wut. Nein, es wird nicht nur selbstverstaendlich hingenommen: Ich muss mir auch noch chauvinistische Sprueche anhoeren, wenn ich den Platz vor dem Haus fege! Klar, heute standen dann 2 Maenner am Grill, um das Fleisch zu braten. Aber wer hat es vorbereitet und mariniert, wer? 'tschuldigung, aber hier wuerde meine Aufregung niemand verstehen- ausser Adrain, der deutsche Zivi hier, der muss meine Sprueche ertragen. Aber es ist doch wirklich ungerecht, oder? Die Frauen schuften und die Maenner fressen! Toll!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war aber trotzdem ein schoenes Fest mit viel Sonne, Spiel, Spass und Kinderlachen, und das ist wohl das wichtigste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich auf jeden Fall auf eine neue Woche hier. Die letzte ist wie im Flug vergangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles liebe aus dem sonnigen Brasilien in die verzuckerte Schweiz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-8510349826489167167?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/8510349826489167167/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=8510349826489167167' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/8510349826489167167'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/8510349826489167167'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/11/strassenkindermentalitaet-und-reunio.html' title='Strassenkindermentalitaet und Reunião'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-9052420920409927735</id><published>2008-11-18T06:47:00.000-08:00</published><updated>2008-11-18T07:51:53.326-08:00</updated><title type='text'>Abenteuer</title><content type='html'>Und Tatsaechlich: Das Abenteuer hat auf mich gewartet!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 8 Stunden Busfahrt morgens um 6 in Curitiba angekommen, musste ich erst einmal warten, weil ich mit Soila, einer Leiterin von "4 Pinheiros" abgemacht hatte, Irineus, den Chauffeur, anzurufen. Er sollte mich dann nach Mandirituba bringen. Also schlug ich schoen brav 3 Stunden tot- gut erzogen wie ich bin, wollte ich Irineu ja nicht um 6 Uhr aus dem Bett holen. Auf einem Spaziergang erkundete ich das Quartier um den Busbahnhof . Um 9 Uhr musste ich dann feststellen, dass das Mobile von Irineus aus war. Noch ein Spaziergang. Noch ein Kaffee im Bahnhofbistro (uebrigens der beste, den ich bis jetzt in Brasilien getrunken habe). Um 10 war das Handy immer noch aus, also rief ich Soila an. Die wusste auch nicht, was ich tun sollte. Die Kommunikation uebers Telefon war  nicht ganz einfach, also beschloss ich unwissendes Ding, ein Taxi zu nehmen. Ich hatte ja keine Ahnung, dass es von Curitiba bis Mandirituba noch mehr als eine Stunde Fahrt ist. Bevor ich aber ein Taxi rief, kam ich doch noch auf die blendende Idee, nach einem Bus zu fragen. Und siehe da: Anstatt 50 Reals fuers Taxi zu bezahlen, kam ich fuer 9 Reals nach Mandirituba.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh mein Gott, wo bin ich denn da hin geraten. Totenstille. Eine verlassene Busstation. Wind und Staub. Ein caramelbrauner Cinquecento. Nur den Mut nicht verlieren. Ab in die naechste Telefonzelle. Funktioniert nicht. Das naechste Telefon gibt wenigstens ein Lebenszeichen von sich und sogar Irineus' Mobile ist jetzt an. Nur muss ich dann leider feststellen, dass er in Curitiba ist. Super! Da es in diesem verlassenen Kaff anscheinend tatsaechlich Taxis geben soll, mache ich mich auf die Suche. Noch 10 Minuten Fahrt. Zuerst Autostrasse, dann links abbiegen. Die Haeuser werden immer spaerlicher, die Strasse immer holpriger. Pinienwaelder.  Huegel rauf und wieder runter. Wo komme ich da bloss hin?&lt;br /&gt;So halbverlassen im Auto sitzend musste ich wirklich an Albina und Geraldo denken, die mir dieses Projekt hier in Mandirituba empfohlen hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum aus dem Auto gestiegen, erwarteten mich viele neugirige Gesichter, helfende Haende und unverstaendliche Fragen. Sobald ich meinen Rucksack im Sekretariat abgestellt hatte, zupfte mich ein Junge am Aermel und fuehrte mich durch das ganze Quartier. Wenn man alle Haeuser sehen will, muss man auf jeden Fall einen Spaziergang von 20 Minuten machen. Und auch da geht's immer wieder einen Huegel hinunter bzw. hinauf. Bis zum Mttagessen hatte ich mich auch gleich mit allen Frauen  in der Kueche angefreundet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, und dann kam's: Kaum sass ich mit meinem dampfenden teller Feijao und Arroz (Bohnen und Reis) auf einem quer gelegten Baum, kriegten sich zwei Jungs in die Haare. Alles ging so blitzschnell, dass ich nur "Filho da Puta" verstand. Und dann flogen die Faeuste. Der Junge neben mir wurde von seinem Gegner so stark am Kopf getroffen, dass ich es knacken hoerte. Zuerst standen alle einige Sekunden unglaeubig um die sich schlagenden Jungs herum. Dann aber kam ploetzlich Bewegung auf. Alle warfen sich dazwischen, denn die Raufbolde mussten mit vereinten Kraeften zurueck gehalten werden. Der eine weinte und schrie vor lauter Wut, dem anderen wurden fast die Kleider vom Leib gerissen, so sehr wand er sich, um seinen Baendigern zu entkommen.&lt;br /&gt;Und ich zog mich irgendwie an den Rand des Geschehens zureueck und konnte es nicht fassen.&lt;br /&gt;Zum guten Glueck wurde mir dann spaeter versichert, dass es einen solchen Kampf in den letzten 3 Jahren nicht gegeben habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war also mein Empfang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe hier im Haupthaus ein Zimmer mehr oder weniger fuer mich. Tagsueber arbeite ich im "Quarta Casa", einem Haus etwa 10 Minuten von hier. Dort leben die juengeren Jungs von etwa 8 bis 11 Jahren (glaube ich). Anscheinend haben hier vor einigen Wochen zwei Spanierinnen 3 Monate gearbeitet und schliesslich vom Haupthaus ins Quarta Casa gewechselt, weil sie es mit den groesseren Jungs nicht mehr aushielten. Ich habe auch gleich gemerkt, dass es fuer mich besser ist, bei den Kleinen zu arbeiten. Dank meinem Portugiesisch bin ich bei den Aelteren zwar nicht unter die Raeder gekommen, aber ihr Frauenbild ist schon ziemlich machoid und die Sprueche nerven. Und natuerlich wollen mich alle andauernd umarmen und halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im ganzen leben hier fast 100 Jungs. Die Aeltesten arbeiten bereits, die anderen gehen zur Schule. Das Schulsystem hier ist mir, wie so vieles, noch ein ziemliches Raetsel, aber es scheint 3 Bloecke zu geben: Morgen-, Nachmittags- und Abendunterricht.&lt;br /&gt;Ueber das Projekt selber weiss ich auch noch nicht so viel. Entstanden ist es wohl im Jahr 1994 und besteht mittlerweile aus 4 Haeusern und einer Klinik, die auch Leute von ausserhalb besuchen.&lt;br /&gt;Fernando, der Gruender des Projekts und Vater aller Kinder hier, war Moench und hat dann irgendwann dieses Heim fuer ehemalige Strassenkinder eroeffnet. Sein Moenchsleben hat er aber beibehalten. Alles was er besitzt sind die Kleider, die er am Leibe traegt (und auch das nur, weil es keine so grossen Jungs hier gibt- Das Waescheprinzip funktioniert hier naemlich so: Alle tragen alles :-)). Nachts schlaeft er mit 4 Jungs im Computerraum, wozu sie die Matratzen und Decken aus meinem Zimmer holen.&lt;br /&gt;Computer gibt's hier uebrigens massenweise! Das Japanische Konsulat hat dem Projekt PCs geschenkt, sodass es einen richtigen Kurs gibt! Davon kann die Steinerschule ja nur traeumen :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten herrscht hier aber wirklich Armut. Obwohl es so kalt ist hier, dass ich mir Strumpfhosen kaufen musste (Ja, das gibt es hier auch!!!), laufen die Kinder in kurzen Hosen, T-Shirt und FlipFlops rum- natuerlich alle erkaeltet. Sofas, Stuehle, Besteck, Matratzen, Decken- alles ist abgenuetzt und kaputt, aber immer noch brauchbar. Zu essen gibt es Feijao, Arroz und irgend eine Art von Salat; manchmal Fleisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ja, und was heisst arbeiten? Es ist alles ziemlich fliessend: Kinderbetreueng, Aufgaben machen, im Garten arbeiten, Kueche aufraeumen, zusammen Fernseh schauen. Und eigentlich kann ich sowieso machen, was ich will. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich um 8 Uhr mit den kleinen Fruehstuecke und nach dem Abendessen so um 9 Uhr wieder nach Hause gehe.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Jetzt  werde ich dann gleich nach Mandirituba gefahren, damit ich Bastelmaterial kaufen kann. Die Jungs haben naemlich meine Patchworktasche entdeckt und sind ganz "giggerig" darauf, auch so etwas zu machen. Und weil am Sonntag Elternversammlung ist, duerfen sie morgen Ketten und Armbaender machen. Ja, meine neuen Kinder sind wunderbar! Wollen mich umarmen, kuessen, von mir gehalten und "gchrueselet" werden- und das von der ersten Minute an. Sie nennen mich "Tia", also Tante, was ich ruehrend finde. Es ist alles eine grosse Familie hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Herzenswaerme macht die kalte Temperatur hier natuerlich bei weitem wieder wett. Es ist am Morgen wirklich so kalt hier, dass man seinen eigenen Atem sehen kann.&lt;br /&gt;Ich fuehle also mit euch in der Schweiz :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eure Abenteurerin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: www.meninos.ch&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-9052420920409927735?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/9052420920409927735/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=9052420920409927735' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/9052420920409927735'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/9052420920409927735'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/11/abenteuer.html' title='Abenteuer'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-4926202913333702576</id><published>2008-11-14T07:50:00.000-08:00</published><updated>2008-11-14T10:09:48.512-08:00</updated><title type='text'>Schule, Kindergarten, Kreativitaet und Abschied</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Schule&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Ich habe euch noch keine Fotos von der Schule gezeigt. Vielleicht versteht ihr nach diesen Bildern, warum ich mir in dieser Schule immer eher wie in einer Ferienkolonie vorgekommen bin. Gewundene Kieswege, lauschige Sitzplaetze und Backsteinhaeuschen inmitten von Baeumen, Blumen und Wiesen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268546753095801186" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2jW6TQGWI/AAAAAAAAAG0/yBuQtCufgAE/s200/DSC06828.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268546746235360866" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2jWgvmFmI/AAAAAAAAAGs/F4fsHCEvVg0/s200/DSC06837.JPG" border="0" /&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268545428991287762" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2iJ1oIodI/AAAAAAAAAGk/TOLsOsR1s0s/s200/DSC06830.JPG" border="0" /&gt; &lt;em&gt;Blick auf die Unterstufe, ein "Klassenzimmer und den Oberstufentrakt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die 12.Klassarbeitspraesentationen sind immer noch nicht fertig. Gestern hatte Luiza ihren Vortrag und diese Auffuehrung war etwas vom schoensten, was ich je in der Steinerschule erleben durfte. Die Praesentation war ein Gesamtkunstwerk und ich wuenschte, ihr waert dabei gewesen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Luiza ist eine Freundin von Anna (und von mir) und ich habe sie immer unglaublich lebendig, verspielt, witzig aber auch unruhig erlebt. Ein Zappelphilipp. Auch als sie mir ihre Arbeit zu erklaeren versuchte- eine Verbingung von Zen, Haiku und Clown- dachte ich nur "loca". Aber siehe da: Luiza brachte es fertig, diese drei so unterschiedlich erscheinenden Gebiete auf wundersame Weise ineinanderzufuegen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sie sprach zuerst von Zen, aber nicht ueber Geschichte oder in Relation zu anderen buddhistischen Lebensformen. Sie erzaehlte einfach, was Zen in ihr bewegt und wie sie diese Ruhe erlebt. Dann sprang sie zu "Haikai", wie sie hier sagen, ueber. Sie hat selber wunderschoene Haikus (dreizeilige Gedichte mit 17 Silben, urspruenglich aus Japan) geschrieben und erklaerte, dass Haikus Momentaufnahmen sind, die nicht auf Metaphern oder Bildern beruhen, sondern mit einfach Worten einen kurzen Realitaetseinblick ermoeglichen. Die Verbindung zum Zen, so Luiza, besteht im Entstehungsmoment des Haikus. Nur wenn man voellig in Stille in sich ruht, kommen die klaren, beschreibenden Worte wie von selbst und lassen ein solches Gedicht entstehen. Eine Japanerin las danach Luizas Haikus auf Japanisch vor und ploetzlich begann sich Luiza dazu zu bewegen. In Brasilien war anscheinend vor vielen Jahren die Kunst des "Haiku-Tanzens" entstanden. Auch dies spontane, voellig freie Bewegungsablaeufe, die nur im Hier und Jetzt, im voelligen Sein entstehen koennen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Schliesslich ging Luiza noch auf den Clown ein, der ihrer Meinung nach nur dann wirklich echt, bzw. lustig ist, wenn er voellig im Moment lebt, in einem Augenblick etwas spontanes entstehen laesst und die Zuschauer in diesen klaren Moment hinein zieht. Wie ein Kind, dass waehrend des Spielens voellig im Hier und Jetzt lebt. Zum Ende gab es dann noch eine Clownauffuehrung.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und waehrend des ganzen Vortrags sass da vorne auf dem Pult (ja, sie sass bei ihrer Praesentation, waehrend alle anderen Schueler brav gestanden waren) eine junge Frau, die ihr ganzes Inneres auf diese Arbeit konzentriert hatte und sich nicht scheute, alles mit uns zu teilen. Ihre Auftreten war unglaublich; atemberaubend. Das, was sie beschrieb, die Ruhe, die Konzentration und die Koerperpraesenz, konnte sie in ihrer Praesentation nur so klar vermitteln, weil sie es lebte. Sie redete, sprach gleichzeitig mit ihren Haenden, ihrem ganzen Koerper, tanzte fuer uns, brachte uns zum lachen und am Ende sogar noch fast zum weinen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und wie sie am Ende ihrer Clownauffuehrung die Spannung hielt, immer in der Schwebe zwischen lustig und melancholisch, zwischen Verspieltheit und harter Realitaet...alle atmeten auf, als sie mit einem leisen Laecheln schuechtern hinter dem Vorhang verschwand! &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ich werde es nie vergessen!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Kindergarten&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Heute war mein letzter Tag im Kindergarten. Ein wunderbarer Tag zum Abschluss. Kaum jemand hat geweint, das "Lanche" (Znueni) war ruhig und gemuetlich - ich habe als "Schweizer Spezialitaet" Brioches gebacken- und zum Schluss habe ich noch einen kitschigen Glitzerhaarreif mit Schmetterling geschenkt gekriegt. Ich glaube, Andreia und Beatrice waren wirklich froh um meine Hilfe und ich fand den Einblick ins Kindergartenleben sehr interessant. Hier noch ein Ueber- und Rueckblick:&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2zQZD0ztI/AAAAAAAAAJU/h4rJhte57sE/s1600-h/DSC06737.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268564233279557330" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2zQZD0ztI/AAAAAAAAAJU/h4rJhte57sE/s200/DSC06737.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2zO0z8P9I/AAAAAAAAAI0/n7XwiCXW5WM/s1600-h/DSC06720.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268564206369390546" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2zO0z8P9I/AAAAAAAAAI0/n7XwiCXW5WM/s200/DSC06720.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2qYOF838I/AAAAAAAAAHc/ahk0XL1hNY8/s1600-h/DSC06803.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2wEIcSjQI/AAAAAAAAAIc/fXXTj7blPbE/s1600-h/DSC06710.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268560724125453570" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2wEIcSjQI/AAAAAAAAAIc/fXXTj7blPbE/s200/DSC06710.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2qYOF838I/AAAAAAAAAHc/ahk0XL1hNY8/s1600-h/DSC06803.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268554472169988034" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2qYOF838I/AAAAAAAAAHc/ahk0XL1hNY8/s200/DSC06803.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2wEIcSjQI/AAAAAAAAAIc/fXXTj7blPbE/s1600-h/DSC06710.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2qXsonLYI/AAAAAAAAAHM/rhJbkM27sdk/s1600-h/DSC06805.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268554463188561282" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2qXsonLYI/AAAAAAAAAHM/rhJbkM27sdk/s200/DSC06805.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eigentlich ist es eher etwas wie ein Vorkindergarten. Die Kinder sind z.T. erst 3 Jahre alt, wenn sie hierhin kommen. Spielgruppe scheint man hier nicht zu kennen. Das Haus ist sehr klein und mit den 13 Kindern schon ziemlich voll. Weil der Kindergarten mitten in der Stadt liegt, sind die Bewegungsmoeglichkeiten dementsprechend eingeschraenkt. Mit den Aelteren durfte ich manchmal in den Vorgarten, um Unkraut zu jaeten, den Pflanzen Wasser zu geben oder auch einfach, um den Boden zu wischen. Auch was die Kreativitaet angeht, ist die Situation relativ schwierig: Etwa die Haelfte der Kinder kann sticken oder Perlen auffaedeln, die restlichen spielen eigentlich mehr oder weniger die ganze Zeit.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2zPfsdRFI/AAAAAAAAAI8/M0AKQhHHe7s/s1600-h/DSC06725.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268564217880724562" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2zPfsdRFI/AAAAAAAAAI8/M0AKQhHHe7s/s200/DSC06725.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2zQOQH2yI/AAAAAAAAAJM/zWBzFC382SE/s1600-h/DSC06731.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268564230378347298" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2zQOQH2yI/AAAAAAAAAJM/zWBzFC382SE/s200/DSC06731.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Isabella und Gabriel&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Zwei Kinder im Kindergarten leben mit einer Behinderung, wobei man bei beiden anscheinend keine eindeutige Diagnose stellen kann. Raphael ist wohl authistisch veranlagt, von Estella weiss ich nichts. Beide koennen nicht selbststaendig auf die Toilette gehen, weshalb eine von uns dreien an manchen Tagen alle halbe Stunde mit einem der beiden Kleider wechseln musste. Ich stelle mir das als extreme Belastung vor, wenn Andreia und Beatriz jetzt wieder "alleine" sind. Beiden kindern muss man immer wieder hinterher gehen. Raphael z.B. entschluepft durch jede Tuer, wenn sie nicht abgeschlossen ist. Mein Sozialpraktikum im Tobiashaus war mir hier sicher eine Hilfe. Andreia reagierte ziemlich erstaunt, dass ich einfach so mit Raphael Kleider wechseln ging und auch oft einfach mit ihm alleine ein bisschen spazieren ging, ihn zu beschaeftigen versuchte. Der Kontakt zu ihm war schoen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2wEnxCjrI/AAAAAAAAAIk/aTJ7oYNgyfQ/s1600-h/DSC06716.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268560732533984946" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2wEnxCjrI/AAAAAAAAAIk/aTJ7oYNgyfQ/s200/DSC06716.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2zPr75mRI/AAAAAAAAAJE/RZPLdX2kvA0/s1600-h/DSC06727.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268564221166721298" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2zPr75mRI/AAAAAAAAAJE/RZPLdX2kvA0/s200/DSC06727.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Raphael und Estella&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Denn da ist ja auch noch André, ein hyperaktiver Junge von 4 jahren, der mich echt an meine Grenzen brachte. Solche Kinder schaffen es, einem innert Sekunden die eigene Hilflosigkeit vor Augen zu fuehren. Treten da, schlagen hier, und von Weinen auf Grimassenschneiden und Bloedsinn machen. Auf alles muss man gefasst sein. Er ist auf jeden Fall anstrengender als Estella und Raphael, weil er andauernd etwas kaputt, bzw. jemandem weh macht. Unglaublich! Diese Woche gab es keinen Tag, an dem er das "normale" Programm mitmachen konnte. Beim Roda-Roda, also Ringelreihe, ist er eigentlich nie mit dabei. Wo er ist, ist Unruhe. Wirklich eine grosse Herausforderung. Zum Glueck haben Kinder ein grosses Herz und ein kurzes Gedaechtnis. Er fand immer wieder jemanden zum spielen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2s1oBnRbI/AAAAAAAAAH8/LSxFAfPhIq4/s1600-h/DSC06678.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268557176370578866" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2s1oBnRbI/AAAAAAAAAH8/LSxFAfPhIq4/s200/DSC06678.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2s1WQl6LI/AAAAAAAAAH0/8PLzrWY712c/s1600-h/DSC06664.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268557171601565874" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2s1WQl6LI/AAAAAAAAAH0/8PLzrWY712c/s200/DSC06664.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;André und Lorenzo&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2qXIyn3zI/AAAAAAAAAHE/21uvfTEdvnU/s1600-h/DSC06800.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268554453566873394" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2qXIyn3zI/AAAAAAAAAHE/21uvfTEdvnU/s200/DSC06800.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2s1DVUiQI/AAAAAAAAAHs/iQgSKVJ8t7A/s1600-h/DSC06655.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268557166521125122" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2s1DVUiQI/AAAAAAAAAHs/iQgSKVJ8t7A/s200/DSC06655.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Isabella, Anahi und Vitor&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die verschiedenen Wesensarten der Kinder zu erleben, war immer wieder erstaunlich und lustig. Da gibt es z.B. zwei Luanas, die bis auf Haar- und Augenfarbe genau gleich aussehen! Der gleiche Koerperbau, die gleichen Bewegungen. Sie stehen noch etwas unsicher auf den Beinen und sind immer zusammen unterwegs. "Hoeselen" wuerde man auf Zueriduetsch sagen. Echt suess.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2s2KrwHCI/AAAAAAAAAIE/qCSdi4O67TY/s1600-h/DSC06696.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268557185674124322" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2s2KrwHCI/AAAAAAAAAIE/qCSdi4O67TY/s200/DSC06696.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2wDv5nRYI/AAAAAAAAAIM/V6Y7jNAenW4/s1600-h/DSC06697.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268560717537559938" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2wDv5nRYI/AAAAAAAAAIM/V6Y7jNAenW4/s200/DSC06697.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2wD4wam7I/AAAAAAAAAIU/5AYcGaMbq0c/s1600-h/DSC06698.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268560719914900402" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2wD4wam7I/AAAAAAAAAIU/5AYcGaMbq0c/s200/DSC06698.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder Gustavo: Sein Vater hat wohl ein Motorrad. Auf jeden Fall rennt er immer mit einem quer gehaltenen Holzloeffel als Lenkstange durch die Gegend: Brrrmmm....brrrrrrrrrmmmmmmmmmm...und bei mir hat er Gas getankt und Wasser nachgefuellt :-)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2qW6jpexI/AAAAAAAAAG8/jgXIollFVYs/s1600-h/DSC06790.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268554449745967890" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2qW6jpexI/AAAAAAAAAG8/jgXIollFVYs/s200/DSC06790.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2wFADVJ9I/AAAAAAAAAIs/NIEbyARShDw/s1600-h/DSC06718.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Murilho und Gustavo mit Azerolas&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und mit Joao, dessen Vater mich manchmal in den Kindergarten gefahren hat, habe ich immer "fusga azul" gespielt: Wenn man einen blauen Kaefer sieht, darf man seinem Gegner an die Schulter boxen. Hier gibt es noch viele VW Kaefer und Buessli und ich wurde sogar einmal in einem fusga azul nachhause gefahren!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2s0R0rbRI/AAAAAAAAAHk/1f2ShXAadrA/s1600-h/DSC06652.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268557153230875922" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2s0R0rbRI/AAAAAAAAAHk/1f2ShXAadrA/s200/DSC06652.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2qXzIjcOI/AAAAAAAAAHU/6Fpcjr-upmI/s1600-h/DSC06822.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268554464933146850" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2qXzIjcOI/AAAAAAAAAHU/6Fpcjr-upmI/s200/DSC06822.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268545393342181714" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2iHw0ucVI/AAAAAAAAAGE/oPd4Z_9Itmg/s200/DSC06858.JPG" border="0" /&gt; &lt;em&gt;Ich, Andreia und Beatriz&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Kreativitaet&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie ihr bereits wisst, durfte ich jeweils am Dienstag und am Donnerstag die Naehmaschine der Schule benuetzen. Und das ist dabei herausgekommen:&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268545422500849154" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2iJdcsZgI/AAAAAAAAAGc/gn-0zhi4w98/s200/DSC06845.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268545411532467986" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2iI0loLxI/AAAAAAAAAGU/YekmOOZIkHQ/s200/DSC06852.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268545404713330018" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2iIbL0ZWI/AAAAAAAAAGM/hDWIbo9EW4c/s200/DSC06854.JPG" border="0" /&gt;Ich habe drei grosse Patchworktaschen fuer mich, Anna und Johanna genaeht und fuer Gabriela und Luiza zwei kleine. Hat unglaublich Spass gemacht, aber ich mache mir allmaehlich Sorgen wegen meinem Produktionswahn. Ist das heilbar?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Abschied&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nach einem sehr kurzen Monat ziehe ich morgen endlich weiter. Die Zeit hier war schoen und der Ort zum einleben optimal. Aber der Lebensstandard ist schon sehr hoch, eigentlich kaum eine Unterschied zur Schweiz. Zudem gibt es einfach zu viele Europaer hier und ich wuerde den Alten Kontinent schon gerne einmal hinter mir lassen. Ich hoffe, das gelingt mir dann in Curitiba. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ich fahre morgen um 22.00 mit dem Bus die Nacht hindurch und werde am Sonntag morgen hoffentlich von jemandem abgeholt, der mich nach Mandirituba bringt. Soviel ich von Albina und Geraldo weiss, ist diese Fundaçao ein Wohnort fuer ehemalige Strassenkinder. Dahinter steht eine Schweizer Stiftung. Was ich da aber genau machen werde, ob ich ueberhaupt da bleiben kann, weiss ich auch nicht. We'll see...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mein Portugiesisch wird sich auf jeden Fall verbessern. In der Fundaçao sprechen sie weder Deutsch noch Englisch! Auf das freue ich mich, wenn auch die Leute hier schon jedes mal staunen, wie gut ich nach einem Monat reden kann. Aber ich will mehr! :-)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich bin bereit weiter zu ziehen. Vielleicht lauert ja irgendwo noch das grosse Abenteuer.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Alles liebe aus Aldeia. Es regnet schon wieder.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;d&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-4926202913333702576?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/4926202913333702576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=4926202913333702576' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/4926202913333702576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/4926202913333702576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/11/schule-kindergarten-kreativitaet-und.html' title='Schule, Kindergarten, Kreativitaet und Abschied'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SR2jW6TQGWI/AAAAAAAAAG0/yBuQtCufgAE/s72-c/DSC06828.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-8308341515983437998</id><published>2008-11-07T08:22:00.000-08:00</published><updated>2008-11-07T08:38:59.276-08:00</updated><title type='text'>12. klassarbeiten</title><content type='html'>Nur kurz, fuer alle (Ex-) SteinerschuelerInnen und Angehoerige:&lt;br /&gt;Gestern Abend haben hier in Aitiara die Praesentationen der 12.klassarbeiten begonnen. Und der Vergleich ist recht interessant!&lt;br /&gt;Vom Umfang her duenken mich die Arbeiten gleichwertig mit unseren. Man merkt auch hier sofort, wer sich wirklich mit dem Thema befasst hat, und wer noch in letzter Sekunde etwas hinschmeissen musste. Von dem her geht's glaube ich allen Steinerschuelern etwa gleich.&lt;br /&gt;Aber die Wertschaetzung hier ist eine ganz andere: Die Praesentationen ziehen sich ueber 6 Abende hin! Jeweils 3 Schueler pro Abend duerfen waehrend einer halben Stunde von ihrer Arbeit berichten. Dazwischen gibt es Essen und Musik.&lt;br /&gt;Diese halbe Stunde laesst Platz fuer viele Fragen, Diskussionen und spontane Aktionen. So hat ein Schueler gestern seine Arbeit ueber Waffen und Ruestungen im Mittelalter praesentiert. Als praktische Arbeit hat er ein 15 kg schweres Kettenhemd und einen richtigen Helm hergestellt. Eine unglaubliche Arbeit! Das Kettenhemd besteht aus mehr als 8000 selbst gefertigten, ineinenader verhakten Ringen! Und da ist tatsaechlich ein kleiner Junge aufgestanden und hat das Hemd samt Helm angezogen.&lt;br /&gt;Bei uns in Zuerich waere so etwas nie entstanden. Da kommen mir die 15 Minuten Sprechzeit pro Person eher wie Massenabfertigung vor. Das Leben allgemein ist genug stressig und wenn sich ein Mensch schon ein ganzes Jahr mit einem Thema befasst, sollte man ihm doch auch 30 Minuten zuhoeren koennen! Die Schueler wirkten zwar schon auch nervoes, aber es war auf jeden Fall kein Stress zu spueren, sondern die Themen konnten vertieft dargelegt werden. War richtige Allgemeinbildung gestern; toll!&lt;br /&gt;Lustig war auch, dass ich hier zum ersten Mal ganz bewusst den wohl bekanntesten kulturellen Unterschied zwischen der Schweiz und Brasilien erleben durfte: Das Publikum war unglaublich aktiv, gab Rueckmeldung, klatschte immer wieder und es wurde viel gelacht. Heute Abend geht's weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe uebrigens wirklich viel verstanden bei den Praesentationen. Jetzt muss nur noch das Reden besser werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur noch eine Woche hier. Die Zeit vergeht schnell!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-8308341515983437998?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/8308341515983437998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=8308341515983437998' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/8308341515983437998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/8308341515983437998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/11/12-klassarbeiten.html' title='12. klassarbeiten'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-8977759301204609539</id><published>2008-11-05T07:27:00.001-08:00</published><updated>2008-11-05T09:06:35.571-08:00</updated><title type='text'>Sao Paulo</title><content type='html'>Ja, ich habe einen Tag in Sao Paulo (ueb)erlebt! &lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Um halb 5 in der Nacht abgefahren, stand ich um halb 9 mit Susana bereits auf der Avenida Paulista. Schrecklich! Die Avenida Paulista ist so etwas wie das Zentrum von Sao Paulo, wenn man in dieser Stadt ueberhaupt von &lt;em&gt;einem&lt;/em&gt; Zentrum sprechen kann. Und dass das "Zentrum" dann noch eine Strasse sein soll, bestaetigt nur den Eindruck, den man von Sao Paulo gewinnt, wenn man mit dem Flugzeug landet. Ueberall Hochhaeuser; nichts als Wolkenkratzer! Oh, und natuerlich Autos! &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Entlang der Avenida Paulista ist wirklich alles hoch, auch die Preise, schliesslich fuehrt sie durch das neue Wirtschaftszentrum der Stadt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kurz nacheinander hoerte ich mehrere Helikopter ueber uns hinweg brausen. Unter der Woche sei es mittlerweile sogar gefaehrlich, mit dem Helikopter zur Arbeit zu fliegen, weil so viele unterwegs sind!&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5265204446705735170" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 99px; CURSOR: hand; HEIGHT: 141px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SRHDjEuz1gI/AAAAAAAAAF8/veym2KkUtfc/s320/avenida+paulista.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;                                                     Schnell weg hier!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Weil mir Susana die Steinerschule zeigen wollte, fuhren wir mit dem Bus in ein entfernteres Wohngebiet. Dank dieser Stadtrundfahrt (in Sao Paulo faehrt man nicht einfach so mal schnell Bus!) konnte ich mich dann etwas mit diesem Stadtkoloss anfreunden. Sobald man naemlich in die Gegenden kommt, wo wirklich gelebt wird, beruhigt sich die Stimmung massiv. Die Menschen sitzen in Cafés, flanieren der Strasse entlang oder putzen die Strasse vor ihrem Haeuschen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Klar, sobald man sich ein Haus leisten kann, muss ein Zaun, bestenfalls eine Mauer mit einer doppelten Gittertuer darum herum, aber die Stadt erhaelt zumindest einmal einen anderen Charakter. &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5265204424643383298" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SRHDhyivEAI/AAAAAAAAAFc/LFA9-s8Uvu0/s320/DSC06743.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Die Gegend um die Steinerschule ist defintiv eine der gehobeneren, was sich sofort an den Autos und natuerlich den Sicherheitsvorrichtungen erkennen laesst- irgendwie zuerichbergmaessig. So konnten wir denn auch nicht in die Schule, weil ueberall Kameras installiert sind! Susana war immerhin mehr als 10 jahre Lehrerin an dieser Schule, aber auch sie hatte kein Zutritt. Von ihr erfuhr ich dann, dass die Schule zwar im Geld versinkt, aber die guten Lehrer verliert und die Schueler, Eltern und Lehrer sogar mit Mikrofonen bespitzelt. Alles ziemlich abstrus und sehr schade! Mit Waldorf Paedagogik hat diese Schule auf jeden Fall nichts mehr zu tun.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dann ging der Stadtrundgang erst richtig los. Der Praca de Republica an sich war zwar nichts spezielles, aber die vielen Musikanten schon. Weil viele Touristen hier vorbeikommen, sah ich hier zum ersten und fast einzigen Mal Bettler und wirklich skurile Gestalten. Die Musiker sind hier, weil alle Ankoemmlinge aus dem Norden und Nordosten, die in Sao Paulo Arbeit und ein besseres Leben suchen, zuerst zum Praca de Republica gehen. So haben sich hier ueber die Jahre verschiedene Forro- Bands angesammelt, die die Musik ihrere Heimatregion zelebrieren. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weiter zum Jesuitenkoster, wo Sao Paulo am 25.1.1554 gegruendet wurde.&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5265204435216674882" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SRHDiZ7msEI/AAAAAAAAAFk/z0XbUqOhzDE/s320/DSC06755.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Danach machten wir einen sogenannten Altstadtspaziergang, wobei ich fuer meine Teil nichts von der Altstadt bemerkt haette, wenn Susana mich nicht auf ein "Viadukt" hingewiesen haette. Nein, im Ernst, von einer Altstadt war nichts zu sehen! Die Haeuser waren genauso hoch und das Quartier genauso unuebersichtlich wie immer- ausser dass vielleicht die Fassaden vom Abgas noch etwas schwaerzer waren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann durfte ich erst Mal in einem guten Restaurant marrokanisch essen (war wirklich hervorragend- aber nicht so gut wie im Maison Blunt!), bevor wir uns wieder unter die Paulistas mischten. Ich war schon jetzt voellig k.o.! Susana, die eigentlich noch kleiner ist als ich, legte ein Tempo vor, das ich kaum mithalten konnte. Ihr Beine bewegten sich wie von einem Motor angetrieben... tippel,tippel,tippel...Ausserdem war's wirklich heiss! Und die ganze Zeit diese verfluchten Autos! Alle Strassen sind mindestens vierspurig: 2 Spuren zum fahren und 2 Spuren zum Parkieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Egal, weiter ging's auf einen Flohmarkt und damit in ein eigentlich sehr schoenes Quartier (wenn die Autos nicht waeren).Die Strasse, die zum Flohmarkt fuehrte, war gesaeumt von Instrumentenlaeden. Wirklich: Ein Musikladen am anderen und alle bieten dieselben Gitarren und Perkussionsinstrumente an. Ein paar Blasinstrumente habe ich zwar auch noch gesehen, aber sonst beschraenkt sich die Spielfreude der Brasilianer im Moment schon sehr auf diese zwei Instrumente. Diese Strasse waere etwas fuer alle meine Musikerfreunde! Aus jeden Laden kam irgend ein Klimbim, ein Gitarrenriff oder Klaviergeklimper! Toll! Auch sonst fuehlte ich mich hier irgendwie wieder an Zuerich erinnert, vieleicht wegen dem Flohmarkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5265204439757784690" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SRHDiq2ShnI/AAAAAAAAAFs/uMjNIc8ZpNY/s320/DSC06766.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5265204444531681666" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SRHDi8oeaYI/AAAAAAAAAF0/5HMqX5sVOPY/s320/DSC06767.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;                                                            Fuer Djuna!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es war erst 3 Uhr und ich fuehlte mich wie erschlagen. Bis jetzt waren wir sicher 4 mal Bus gefahren und 6 Mal in die Metro eingestiegen. Ohne die Metro waere Sao Paulo undurchdringlich. Zum Glueck war Susana dabei- ich waere in diesem Chaos absolut untergegangen. Nur schon, sich in diesen Metrostationen zurecht zu finden! Da ist Barcelona langweilig dagegen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Hammer kam aber erst noch: Susana schlug vor, doch noch in den Mercado Municipal zu gehen. Einfach auf den Fruechte- Gemuese- und Fleischmarkt. Noch einmal Metro und dann ab ins Getuemmel. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich konnte es nicht fassen: Ich war in Indien galndet! Eine andere Assoziation gelang mir nicht. Es war einfach nur laut und dreckig und feucht und eng. Ein riesen Brimborium von Strassenhaendlern: Stoffetzen am Boden, auf denen irgendwelche Plastikspielzeuge lagen, Waegelchen voller Eis mit Kokosnuessen und Alu-Dosen, fahrende Grills, dazwischen irgendwelche Nestlé-Schokoriegel direkt aus der Verpackung und  in den Erdgeschossen der Haeuser Loja an Loja mit Billigstware. Und natuerlich ueberall Maenner, Frauen, Kinder, Hunde, Fliegen und Muecken. Autos gab's hier ausnahmsweise nicht- sie waeren auch nicht durchgekommen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es war der Wahnsinn!!!  Ich konnte nur noch lachen. Ohren und Nase zu, Augen weit auf und durch! Es war ein heiden Spass! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Plotezlich aber standen wir vor einer riesigen Halle, eigentlich eher einem Bahnhof.  Das war der Mercado Central und auch er war eindruecklich. Wegweiser fuehrten durch die Unmengen von Fleisch, Fruechten, Suessigkeiten, Trink- und Essstaende. Wenigstens war' s hier ruhig. Und im ersten Stock hatte man eine herrliche Sicht ueber diese Ministadt. Vollgepackt mit verschiedensten Nussorten und getrockneten Fruechten machten wir uns dann auf den Weg nach Barra Funda. Es war zwar erst 5 Uhr, aber ich war nudelfertig. Keine Minute mehr in diesem Gewusel!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich war innerhalb von 8 Stunden in New York, an Zuerichs Goldkueste, in Italien, Marokko, auf dem Kanzleiareal, in Barcelona und in Delhi gewesen- und das alles eigentlich in Brasilien. Und dazu immer wieder der Wechsel von Hitze und ploetzlicher Kaelte, sobald wir die Treppe zur Metro herunter stiegen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von all dem habe ich leider nicht so viele Fotos machen koennen, weil Susana jedesmal, wenn ich die Kamera hervorkramte meinte, das waere zu gefaehrlich hier. Und so am Anfang meiner Reise wollte ich das Risiko nicht eingehen. Aber auch Bilder wuerden meine Eindruecke kaum verdeutlichen koennen. Sao Paulo ist definitiv keine ansehnliche Stadt und auch nicht fuer Touristen gedacht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sao Paulo mit seinen 20'000 Einwohnern ( 10'000 angeblich nur in der Stadt- aber wo ist schon Stadt und wo beginnt die Region?)ist der eigentliche Motor des Landes, zieht die Wirtschaft vorwaerts und tausende von Menschen an. Diese...ja, was ist es?..Stadt kann man dem eigentlich nicht sagen...und auch irgendwelche geographischen Erfindungen wie Megacity helfen da wenig... ist flach, uferlos, gigantisch, multikulturell wie New York und durch seine Vielfalt schon fast charakterlos. Dieses Gebilde laesst sich nicht fassen, nicht auf einen Nenner bringen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ihr merkt, ich habe selbst 4 Tage spaeter ein Thohuwabohu in meinem Kopf. Aber das fuehlt sich irgendwie auch gut an. Ich war eine von 20'000! Die Idee, das Gefuehl der Stadt ist auf jeden Fall geblieben. Ich hoffe es ist ein bisschen in der Schweiz angekommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unglaublich!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alles Liebe&lt;/p&gt;&lt;p&gt;d&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Schluss, weil ich heute ja noch nicht genug geschrieben habe, noch ein Paar Dinge, die ich schon lange erzaehlen wollte:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Ich habe am Sonntag einen Frosch gesehen, der war so gross wie ein Meerschweinchen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-Meinem Portugiesisch geht's blendend- konnte mich heute sogar ueber 20 Minuten mit dem Vater eines Kindergartenkindes, der mich nach Hause fuhr, ueber die Unterschiede der Schweiz und Brasilien unterhalten!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Wieso es in Brasilien keine Zuege gibt: Kubitschek handelte in den 60er-Jahren mit VW einen Deal aus: Wir kommen nach Brasilien, wenn ihr euer Eisenbahnnetz stillegt! Und so stehen nun in vielen Staedten nutzlose Bahnhoefe herum und jeder Idiot muss Auto fahren- oder, wie in meinem Fall, eine ganze Nacht im Bus nach Curitiba verbringen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Unglaublich aber wahr: In der Steinerschule hier gibt es 7 Naehmaschinen- und genau 1 funktioniert! Und ja, ich darf sie benutzen! Ohne dass mich die Lehrerin je gesehen haette, stellte sie mir alles zur Verfuegung- sogar Kartons voller alter Stoffetzen! Fuehlte mich gestern wie im Paradies und hatte richtiggehend einen "kreativen Schub"!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-......tatatat.....Flavio kommt mich besuchen! Judihui! ...17.12.- 9.1......uiiiiiii...&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-8977759301204609539?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/8977759301204609539/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=8977759301204609539' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/8977759301204609539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/8977759301204609539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/11/sao-paulo.html' title='Sao Paulo'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SRHDjEuz1gI/AAAAAAAAAF8/veym2KkUtfc/s72-c/avenida+paulista.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-8643647724717326031</id><published>2008-10-30T15:25:00.000-07:00</published><updated>2008-10-30T17:11:06.868-07:00</updated><title type='text'>Spaziergang</title><content type='html'>Letzten Samstag war ich in Sitio Bahia Brot einkaufen. Ploetzlich hoere ich jemanden neben mir "Naei, mach das noed!" rufen. Natuerlich bin ich sofort hin. Da sassen zwei kleine Jungs auf einer Bank. "Redaed iaer Mundart? Wo sind daenn oii Eltaere?"&lt;br /&gt;An die Praesenz der Europaer hier hab ich mich bereits gewoehnt, aber den breiten berner Dialekt von Matthias, Gabriela und den 5 Kindern irgendwo in diesem Sprachgemisch heraus zu hoeren, ist doch immer wieder lustig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2002 sind sie nach Brasilien gekommen, die beiden juengsten Kinder sind hier geboren. Sie verdienen ihr Geld mit der Herstellung von Bueffelmozarella. Ja, tatsaechlich: Vor ihrem noch nicht ganz fertigen Haus grasen asiatische Wasserbueffel, wie sie mir letztes Jahr in Nepal ueber den Weg gelaufen sind! Verrueckte Welt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Samstag habe ich nun jeden Tag mindestens 3 Stunden Waende gestrichen. Mathias (nicht zu verwechseln mit Matthias Murbach!) ist eine ausgesprochene Frohnatur und grundsaetzlich Optimist. Vielleicht ist er aber auch einfach ein Hippie und trinkt zu viel Mate-Tee. Auf jeden Fall sagt er andauernd:"Jaja, das ist schon gut! Bis Dienstag sind wir fertig damit!" Naechsten Dienstag wird naemlich umgezogen. Dabei ist das Haus -'tschuldigung- eine echte Ruine. Bis auf Waende und Dach musste alles irgendwie runter und raus gerissen werden! das Haus beherbergte frueher eine Kaeserei und entsprechend waren die Waende geplaettelt und einige Zimmer dienten als Kuehlraeume, sprich, sie hatten keine Fenster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Haus und die wunderbar lauschige Bio Loja direkt davor will eucht natuerlich nicht vorenthalten. Auf geht's!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um zu Matthias und Gabriela zu kommen, muessen wir nach Sitio Bahia. Dazu nehmen wir den Hinterausgang durch den Garten. Nachdem wir Blitz, den Hund, abgewimmelt haben (er will immer spazieren gehen) und das Gartentor hinter uns nur behelfsmaessig schliessen, biegen wir links auf einen Trampelpfad ab. Gebuesch und viel Bambus, aber auch Braquiaria, dieses urspruenglich afrikanische Gras, das hier angesiedelt wurde, und einem schrecklich die Haut aufschneidet ( ja, ich hab seit 5 tagen rote Beine, weil ich allergisch darauf reagiere). Nach etwa 3 Minuten gelangen wir zum Tor, dass aus der Condominio Aldeia raus auf eine staubige Strasse fuehrt. Wir gehen nochmals links, und biegen an dieser Krauzung nach rechts ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                                        &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo3r5J4tqI/AAAAAAAAADM/n_1bf7Uz7hw/s1600-h/DSC06612.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5263080341752034978" style="WIDTH: 240px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo3r5J4tqI/AAAAAAAAADM/n_1bf7Uz7hw/s320/DSC06612.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tafel kuendet Sitio Bahia an und wir gehen den Feldweg entlang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo6yDYpDYI/AAAAAAAAADs/6mzcvJXJ4AU/s1600-h/DSC06613.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5263083746112376194" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo6yDYpDYI/AAAAAAAAADs/6mzcvJXJ4AU/s200/DSC06613.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo6ykgggnI/AAAAAAAAAD0/waxkQQ8rwjU/s1600-h/DSC06615.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5263083755003740786" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo6ykgggnI/AAAAAAAAAD0/waxkQQ8rwjU/s200/DSC06615.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Herzstueck von Sitio Bahia ist die Bio Loja, wo wir selbstgemachtes Brot, Kaese, Guetzli, Marmelade, Gemuesequiche, Eis mit so abenteuerlichen Sorten wie Ingwer oder Zitronengras (himmlisch!) und handgefertigen Schmuck und Kinderkleider kaufen, oder auch einfach einen Kaffee trinken koennen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo6zlMLzaI/AAAAAAAAAEE/C6C_r0XW3cw/s1600-h/DSC06616.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5263083772366802338" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo6zlMLzaI/AAAAAAAAAEE/C6C_r0XW3cw/s200/DSC06616.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                                                 &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo3sj0FLDI/AAAAAAAAADU/qFKryTzcOB0/s1600-h/DSC06618.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5263080353203301426" style="WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo3sj0FLDI/AAAAAAAAADU/qFKryTzcOB0/s320/DSC06618.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo6zNvkFLI/AAAAAAAAAD8/oNB7QGYO7Uw/s1600-h/DSC06620.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5263083766072743090" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo6zNvkFLI/AAAAAAAAAD8/oNB7QGYO7Uw/s200/DSC06620.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Fuer alle Pippi Langstruempfe dieser Welt! &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo_YZAWUUI/AAAAAAAAAEM/U296GKHGkOM/s1600-h/DSC06625.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5263088802797605186" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo_YZAWUUI/AAAAAAAAAEM/U296GKHGkOM/s200/DSC06625.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;                                          &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinter diesem grandiosen Baumhaus liegt die Kuhweide, daneben grasen die suedostasiatisch-brasilianischen Bueffel in schweizer Besitz.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo_Y_JYIkI/AAAAAAAAAEU/9x6rdRzd_7w/s1600-h/DSC06626.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5263088813036020290" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo_Y_JYIkI/AAAAAAAAAEU/9x6rdRzd_7w/s200/DSC06626.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst wenn wir noch ein paar Schritte hinauf gehen, kommt das "Haus" von Matthias und Gabriela zum Vorschein.&lt;br /&gt;                                                &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo_aL3tMwI/AAAAAAAAAEs/CU3OfS7cR-o/s1600-h/DSC06638.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5263088833631433474" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo_aL3tMwI/AAAAAAAAAEs/CU3OfS7cR-o/s200/DSC06638.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                                                &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQpAXxZKvhI/AAAAAAAAAE0/XRE3NvEuKoM/s1600-h/DSC06640.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5263089891675913746" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQpAXxZKvhI/AAAAAAAAAE0/XRE3NvEuKoM/s200/DSC06640.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                                                     &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo_Z_FwM7I/AAAAAAAAAEk/hI8SRNFn230/s1600-h/DSC06635.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5263088830200689586" style="WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo_Z_FwM7I/AAAAAAAAAEk/hI8SRNFn230/s200/DSC06635.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;       &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                                        &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo3tI-nf3I/AAAAAAAAADc/qVN2r79kJEA/s1600-h/DSC06630.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5263080363179605874" style="WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo3tI-nf3I/AAAAAAAAADc/qVN2r79kJEA/s320/DSC06630.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;        &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                                                  &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo_ZWCcULI/AAAAAAAAAEc/3ovJMrWP1zA/s1600-h/DSC06632.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5263088819180949682" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo_ZWCcULI/AAAAAAAAAEc/3ovJMrWP1zA/s200/DSC06632.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;                                                    &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn ihr wollt, duerft ihr jetzt wieder nach Hause gehen. Oder ein Eis essen. Ist ja so heiss hier! Ich bleibe noch ein bisschen, schliesslich habe ich hier die letzten Nachmittage verbracht und werde wohl noch etwas weiter arbeiten. Den starken, dicken rechten Arm hab ich ganz ohne Bodybuilding hingekriegt:-) &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Oh, und als Belohnung durfte ich gestern zum ersten mal in meinem Leben Zuckerrohr kauen! Einfach so in ein geschaeltes, bambusaehnliches Faserbuendel beissen und einen puren Zuckerwuerfel im Mund haben. Genial! So suess! Und das ohne kuenstliche Zusatzstoffe! &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Alles liebe aus Brasilien ins verschneite Zuerich!&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Moment mal....Schnee...was ist das?&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;D&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;                                               &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo6xzKBMJI/AAAAAAAAADk/hzkCyEsS8jk/s1600-h/DSC06598.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5263083741756076178" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo6xzKBMJI/AAAAAAAAADk/hzkCyEsS8jk/s200/DSC06598.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;                                                         Fuer Roxy!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-8643647724717326031?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/8643647724717326031/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=8643647724717326031' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/8643647724717326031'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/8643647724717326031'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/10/schweizer-arbeiterinnen.html' title='Spaziergang'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQo3r5J4tqI/AAAAAAAAADM/n_1bf7Uz7hw/s72-c/DSC06612.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-5582384561621837240</id><published>2008-10-25T08:31:00.000-07:00</published><updated>2008-10-25T09:34:03.310-07:00</updated><title type='text'>In Brasilien in den 20er Jahren</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Ich dachte ja eigentlich, ich waer nach Brasilien gereist. Mein Flugzeug muss aber irgend einen technischen Defekt gehabt haben- gestern Abend auf jeden Fall bin ich in den 20ern gelandet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thyana, ein Maedchen aus der 11. Klasse hat ihren 18. Geburtstag mit einem riesen Bromborium gefeiert. Eingeladen war die ganze Oberstufe inklusive Lehrer. Die ganze Woche schon waren alle in heller Aufregung, Schuhe und Kleider mussten gekauft werden, passende Accessoires dazu und dann natuerlich die Frisur und die Schminke. Unglaublich, was dieses Fest ausgeloest hat. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ploetzlich stand naemlich Susana vor meiner Tuer, einen gold- orangenen Glitzerfimmel in der Hand. Das sei eigentlich zum Samba tanzen, aber heute Abend ginge das auch. Und siehe da: Das Teil war wie fuer mich gemacht! Ich hab mich selber nicht wiedererkannt!!!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;...Pool, lauschiger Garten mit Springbrunnen, ein riesiger Saal aus Marmor, rot, schwarz und weiss  gedeckte Tische... Glitzer, Lichter, Wein, Federn, Bossa Nova, Perlenketten, Tanz, rote Lippen, Buegelfalten, Haeppchen, Haengerkleidchen, Lachen, Seitenscheitel...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5261120093527156818" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQNA2bdbKFI/AAAAAAAAACs/SaFCfvYBEII/s200/DSC06539.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;...unzaehliges Servierpersonal, musikalische Darbietungen, Gedichtrezitationen, Fotograf und Filmleute (!)... eine Lehrerin tanzt mit einem Schueler...ein Schulfest in gehobenerem Rahmen...und irgendwo in der Menge Johanna und ich... Faszination, Abneigung, Lachanfaelle, Freude, Ekel, Langeweile, Staunen... hin und her...stehen, sitzen...Was machen wir eigentlich hier?...&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5261120083839485618" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQNA13XtBrI/AAAAAAAAACk/QMpJNqLsoqc/s200/DSC06540.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;...von allem hat's zu viel: Essen, Leute, Hitze, Platz!...total dekadent...ein Spiel...Fasnacht... und alle haben sich Muehe gegeben: neben der Upper Class gibt es sogar einige Jungs in Arbeitermontur und Schlapphut...direkt von den Docks...eine Frau als Mann verkleidet mit Zylinder...Zigarren fuer die Maenner, und die langen duennen Dinger fuer die Frauen... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQNGavoZ4qI/AAAAAAAAADE/-wz3I0x7Bnc/s1600-h/audrey-hepburn.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5261126214975349410" style="WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 149px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQNGavoZ4qI/AAAAAAAAADE/-wz3I0x7Bnc/s200/audrey-hepburn.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Ja, genau die!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;...zum Abschied gibt's ein Erinnerungsheft und Blume fuer alle...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5261120105534459842" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQNA3IMMD8I/AAAAAAAAAC8/fyNzbEIKTrU/s200/DSC06537.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;....vielleicht war's doch nur ein Traum...?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5261120100454082306" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 150px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQNA21Q7pwI/AAAAAAAAAC0/_hVQCyydAaQ/s200/DSC06569.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor einer Stunde habe ich beim Einkaufen eine berner familie kennen gelernt: Matthias und Gabriela mit 5 Kindern. Sie bauen sich hinter der Bio Loja einen Bauernhof. Ab heute wird mir nie mehr langweilig sein; Arbeit gibt's da genug! Ich geh jetzt die Waende anmalen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alles Liebe&lt;/p&gt;&lt;p&gt;d&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-5582384561621837240?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/5582384561621837240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=5582384561621837240' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/5582384561621837240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/5582384561621837240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/10/in-brasilien-in-den-20er-jahren.html' title='In Brasilien in den 20er Jahren'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SQNA2bdbKFI/AAAAAAAAACs/SaFCfvYBEII/s72-c/DSC06539.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-4511597044630809247</id><published>2008-10-22T15:25:00.000-07:00</published><updated>2008-10-22T16:13:09.204-07:00</updated><title type='text'>Abenteuer Kindergarten</title><content type='html'>Eigentlich haette ich ja am Montag in einem der beiden Steinerkindergaerten in Demetria anfangen sollen. Aber wie das so ist, arbeitet da nun jemand anders als Aushilfe.  In Demetria wimmelt es nur so von Schweizern, Deutschen und Hollaendern; jeder 2. spricht Deutsch hier. Eine deutsche Praktikantin, die eigentlich im Behindertenprojekt haette arbeiten sollen, hatte sich mit den Betreuern angelegt und danach in den Kindergarten gewechselt. Sie bleibt ein Jahr hier und hat deshalb natuerlich Vorrang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach viel hin und her und zahlreichen Telefonaten konnte ich heute dann doch noch anfangen zu arbeiten. Ich fahre nun jeden Tag in die Stadt (Botucatu), weil es dort einen dritten Kindergarten gibt. Dieser ist ein umfunktioniertes Wohnhaus direkt an der Strasse!&lt;br /&gt;Trotzdem: Klein aber fein! Alles ist liebevoll eingerichtet und die Betreuerinnen (Professoras!) sind toll. Fuer die 11 Kinder gibt es dank dem zu einem riesigen Sandkasten umfunktionierten Vorgarten genug Platz zum Spielen.&lt;br /&gt;Zwei Worte habe ich heute gelernt: "Olhe!" (Schau mal!) und "areia" (Sand).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kinder hatten Freude an mir und die Professoras auch. Ich verstehe sie meistens, kann aber noch nicht so viel erklaeren, wie ich gerne moechte. Mit den Kindern zu spielen, geht ganz gut. Sie konnten fast nicht glauben, dass ich mit dem Flugzeug nach Brasilien gekommen bin, und fanden es lustig, wenn ich sie Woerter fragte (eben: areia).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem heutigen Tag kann ich auch nachvollziehen, weshalb die beiden Kindergaertnerinnen dringend Hilfe brauchen: Zwei der 11 Kinder haben eine geistige Behinderung und ein dritter ist hyperaktiv und agressiv. Das bedeutet, dass eine von den beiden Betreuerinnen alle halbe Stunde mit einem der zwei Kinder unter die Dusche muss, weil sie nicht auf die Toilette gehen. Der hyperaktive ist zwar ein sehr suesser Bengel, aber schnell frustriert, macht Spiele der anderen Kinder kaputt, weint und schreit. Langsam haben sich die Kinder aneinander gewoehnt und sie wissen, wie sie auf solche Anfaelle reagieren sollen. Es ist trotzdem ganz schoen harte Arbeit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A Propos harte Arbeit: Susana und Matthias scheinen ziemlich starke Antriebskraefte von Aitiara (Name der Steinerschule) zu sein. Susana ist staendig auf Trab, Matthias studiert gerade das 12.Klasstheater ein und beide sind noch an einer anderen Steinerschule in der Naehe engagiert. Und natuerlich gaben beide waehrend der Ferien Weiterbildungskurse. Susana hat mir denn auch einiges von der Schule erzaehlt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurzeit koennen mehr als 300 Schueler in Aitiara den Unterricht besuchen- davon 150 gratis!!!&lt;br /&gt;Die Schule moechte integrieren und, wie es Steiner vorgegeben hat, allen Kindern den Schulbesuch ermoeglichen. Das bedeutet aber, dass der Schule hinten und vorne das Geld fehlt - zurzeit koennen sie nicht einmal den Strom bezahlen- und dass ein riesiger Schuldenberg auf ihr lastet. Weil fruehere Steuern nicht bezahlt wurden, fordert der Staat nun auf ein Mal 60'000 Reals ( 1 sFr = 1.7 Reals). Ausserdem steht die Schule vor eine staendigen Zerreissprobe, weil sich die sozialen Schichten in der Schule nicht einfach so ueberbruecken lassen- und das Gefaelle ist riesig! Es scheint, dass es auch unter den Condominios, diesen Wohnquartieren auf dem Demetria-Gelaende, reiche und arme Gegenden gibt. D.h. es gibt weiter weg von der Schule ein Condominio, in dem die Putzfrauen und Gaertner der anderen Condominios wohnen. Deren Kinder koennen eben ohne Schulgeld zu bezahlen, nach Aitiara gehen, bereiten aber auch oefters Probleme. So geht z.B. ab und zu eine Diebesbande um, von der man weiss, dass sie diesem Condominio entspringt.&lt;br /&gt;Trotz Abgeschiedenheit eine Welt wie jede andere auch! Aber trotzdem irgendwie bizarr, weil vordergruendig alles so friedlich und harmonisch verlaeuft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist sowieso super spannend, immer tiefer in diese Welt einzutauchen. So gibt es z.B. nirgendwo eine Uhr. Weder hier im Haus noch an den Busstationen noch sonstwo in Botucatu. Es ist dann aber nicht so, dass, wie in Nepal, alle 5 Minuten ein Bus fahren wuerde, sondern nur einmal in der Stunde.&lt;br /&gt;So sitze ich also in Botucatu und warte auf meinen Bus nach Hause. Ich bin um viertel vor 1 da. Um 1 Uhr sollte der Bus fahren. Vielleicht ist er schon laengst weg. Wahrscheinlich kommt er zu spaet. Aber wer weiss. Nein, der kommt nicht mehr. Doch, da! Es ist 20 nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waldorfschule: &lt;a href="http://www.aitiara.org.br/index.htm"&gt;http://www.aitiara.org.br/index.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musiktipp:&lt;a href="http://www2.uol.com.br/loshermanos/"&gt;http://www2.uol.com.br/loshermanos/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-4511597044630809247?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/4511597044630809247/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=4511597044630809247' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/4511597044630809247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/4511597044630809247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/10/abenteuer-kindergarten.html' title='Abenteuer Kindergarten'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-316888634867197030</id><published>2008-10-19T09:02:00.000-07:00</published><updated>2008-10-19T10:16:08.155-07:00</updated><title type='text'>Nach 3 Tagen</title><content type='html'>Langsam habe ich mich hier eingewoehnt und kann mich auch schon recht gut orientieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPtqPvoFBUI/AAAAAAAAACc/UV6YI056VyY/s1600-h/DSC06422.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258913808600335682" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPtqPvoFBUI/AAAAAAAAACc/UV6YI056VyY/s200/DSC06422.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;            &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPtqOehGYCI/AAAAAAAAACM/AYv9wHyB-uo/s1600-h/DSC06444.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258913786827792418" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPtqOehGYCI/AAAAAAAAACM/AYv9wHyB-uo/s200/DSC06444.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;                                     &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPtqPZQ2qCI/AAAAAAAAACU/pgrgg0DKMqw/s1600-h/DSC06453.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258913802597345314" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPtqPZQ2qCI/AAAAAAAAACU/pgrgg0DKMqw/s200/DSC06453.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tem um lago um rio e uma cachoeira.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ich bin hier wirklich in einer kleinen Oase gelandet. Das Wasser kommt direkt von einer Quelle, es gibt alle moeglichen Bioprodukte zu essen (inkl. Tofu) und die Menschen sind unheimlich unkompliziert und herzlich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Suzana sagt selber, das der Lebensstandard hier sehr hoch ist. Alle bedauern jedoch, dass man ohne Auto hier nirgendwo hin kommt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit der Idylle ist es denn auch bald vorbei. Sobald man von Demetria wegfaehrt, stellt man fest, dass der ueppige, gruene Urwald vielerorts durch dicht gedraengt wachsende Fichten ersetzt wurde. Diese Waelder ziehen sich mehrere Kilometer der Strasse entlang und geben einen traurigen Anblick. An der Spitze der duennen Staemmchen werden ein paar gruenliche Aeste vom Wind zerzaust- und dass alles fuer billiges Holz. (Ja, Papa, ich hatte ein deja-vu :-)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;An gewisse Dinge werde ich mich aber wohl noch laenger nicht gewoehnen: Immer wieder werfe ich das benutzte WC-Papier reflexartig hinter mir in die Kloschuessel anstatt in den Abfalleimer. Ausserdem gibt einen Gaertner und an den Wochentagen arbeitet hier eine nette Putz-, Koch- und Waschfrau. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aber das wird schon noch!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Alles Gute euch Daheimgebliebenen!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ate logo! d&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258909846756012034" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPtmpImyMAI/AAAAAAAAACE/23IXnvIEuGQ/s200/DSC06476.JPG" border="0" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-316888634867197030?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/316888634867197030/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=316888634867197030' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/316888634867197030'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/316888634867197030'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/10/nach-3-tagen.html' title='Nach 3 Tagen'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPtqPvoFBUI/AAAAAAAAACc/UV6YI056VyY/s72-c/DSC06422.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-7222985693397021128</id><published>2008-10-17T11:34:00.000-07:00</published><updated>2008-10-19T10:01:08.487-07:00</updated><title type='text'>Sao Paulo - Botucatu - Familie Murbach</title><content type='html'>Endlich in Sao Paulo angekommen, war mein Bus direkt nach Botucatu ploetzlich inexistent, obwohl mir Matthias Murbach ein Platz reserviert hatte. Also machte ich einen Umweg ueber Rodoviaria Tiete zu Rodoviaria Barra Funda (Rodoviaria = Busbahnhof), von wo aus um 10.30 Uhr ein Bus nach Botucatu abfuhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258195961226393026" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPjdXhxK9cI/AAAAAAAAAAk/lEnTInXb5Dc/s320/DSC06390.JPG" border="0" /&gt; Ausblick von Rodoviara Barra Funda ueber Sao Paulo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unglaublicherweise kam mir Barra Funda bekannt vor- als ich vor 7 Jahren mit Geraldo und Albina nach Brasilien reisen durfte, waren wir auch an diesem Busbahnhof! Ich erinnere mich naemlich an die gruenen Absperrgitter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wartete also auf den Bus, beobachtete die Menschen, ass Tuttifrutti und einen Gravensteiner Apfel und trank Vittel dazu. Den Kulturschock, bzw. Kulturmix machte dann die Fahrt raus aus Sao Paulo komplett: Ich hoerte Musik von Patent Ochsner und sah C&amp;amp;A-Kleiderleaden, ein Carrefour und den obligaten Mc Donald's. Das alles waere ja noch verkraftbar gewesen, wenn wir nicht an einem Lastwagen vorbei gefahren waeren, der einen riesigen Schiffscontainer mit der Aufschrift "Hamburg Sued" geladen hatte. Da war ich doch gerade noch vor einem Monat...!&lt;br /&gt;Zum Glueck konnte ich im Bus etwas schlafen.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Auf einem Rastplatz konnte ich auch gleich meine ersten Vorstellungen und Vorurteile ueber Bord werfen! Noch ganz gepraegt von unserer Neplareise im letzten Herbst war ich hell begeistert ob der aeusserst sauberen Rastplatztoiletten! In ganz Italien war ich noch nie auf einem so sauberen oeffentlichen WC und Brasilien kann in Bezug auf Hygiene wirklich mit vielen europaeischen Laendern konkurrenzieren. Auch in Botucatu sind die Strassen sehr sauber, kein Staub oder Abfall war zu sehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Botucatu holte mich Matthias und der juengste der Familie Murbach, Georg, ab. Zum Glueck kann ich mit Matthias Mundart reden. Das hat meine Ankunft und mein Eingewoehnen um einiges vereinfacht und verschnellert.&lt;/p&gt;Matthias ist Musiklehrer und Theaterpaedagoge an der Steinerschule hier, Suzana unterrichtet Eurythmie. Diese Woche waren in Brasilien Fruehlingsferien (!) und Suzana hatte einen Ferienkurs, dessen Ende heute mit einer Auffuehrung gefeiert wird. Wie Eurythmie auf Brasilianisch wohl aussieht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Georg ist 16 und geht in die 10. Klasse, Anna ist 18 und arbeitet gerade an ihrer 12.Klass-Arbeit, einem Mosaik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258200111303484418" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPjhJGAp5AI/AAAAAAAAAAs/fkw7csqGMAI/s320/DSC06427.JPG" border="0" /&gt;Familie Murbach wohnt in Demetria, einem Landgut etwa 30 Autominuten von Botucatu entfernt. Demetria war urspruenglich der erste biodynamische Bauernhof Brasiliens und die Steinerschule fuer die Kinder der Arbeiter gedacht. Die Schule zog aber immer mehr Familien an, weshalb sich auf dem Gebiet verschiedene Condominios bildeten. Das Condominio "Aldeia", in dem unser Haus steht, umfasst etwa 40 Familien.&lt;br /&gt;Mich erinnert Aldeia an eine Ferienkolonie. Die Haeuser saeuberlich umzaeunt, mit Vorgaerten, Wiesen und z.T. auch Swimminpools. In Aldeia leben neben vielen Familien auch einige Rentnerehepaare. Weil in Demetria Asphalt allgemein missachtet wird, durchziehen holprige Staubstrassen die Condominios und es gibt ein Labyrinth von tausenden kleinen Rad- und Fusswegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auffahrt zum Haus&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258205226560893490" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPjly11DsjI/AAAAAAAAAA0/CSkQ3TbcMw8/s200/DSC06407.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Rundherum ist es wunderbar gruen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258205230976363842" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPjlzGRybUI/AAAAAAAAAA8/CTwicxi0sGw/s200/DSC06405.JPG" border="0" /&gt; Hinterseite des Hauses, dahinter ist das kleiner Wohnhaus, in dem Ana und ich unsere Zimmer haben.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258205234792562386" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPjlzUfo_tI/AAAAAAAAABE/srsUSw7xwFI/s200/DSC06415.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein Zimmer&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258205241892498450" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPjlzu8ZbBI/AAAAAAAAABM/o_JAvV9K2qY/s200/DSC06420.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist wunderschoen hier und ich fuehle mich wirklich zu Hause, obwohl dies erst mein zweiter Tag hier ist. Heute habe ich einen Spaziergang zur Schule gemacht und war mit Anna, Georg und einigen Freunden am See. Allerdings ist das Wetter wirklich abwechslungsreich. Es windet staendig, ab und zu gibt´s Regen und sobald die Sonne zum Vorschein kommt, wird es heiss und schwuel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Jetlag habe ich noch nicht ganz ueberwunden, bzw. funktioniert mein Koerper immer noch nach einem anderen Rhythmus. Aber das wird schon.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ate logo!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;D&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS: Ich hab tatsaechlich schon ganze Saetze Portugiesisch geredet- und man hat mich verstanden! Bin selber ueberrascht!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-7222985693397021128?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/7222985693397021128/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=7222985693397021128' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/7222985693397021128'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/7222985693397021128'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/10/sao-paulo-botucatu-familie-murbach.html' title='Sao Paulo - Botucatu - Familie Murbach'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPjdXhxK9cI/AAAAAAAAAAk/lEnTInXb5Dc/s72-c/DSC06390.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-5996426705319970146</id><published>2008-10-14T08:17:00.000-07:00</published><updated>2008-10-14T08:40:05.890-07:00</updated><title type='text'>Morgen</title><content type='html'>Hier noch ein paar Infos zu Brasilien:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPS7PlFTHEI/AAAAAAAAAAM/S-d4Of4SBtA/s1600-h/brasilienkarte1.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5257032541374979138" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPS7PlFTHEI/AAAAAAAAAAM/S-d4Of4SBtA/s320/brasilienkarte1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Brasilien ist der fünftgrösste Staat der Welt und bedeckt, wie ihr auf der Karte sehen könnt, fast 50% der Fläche Südamerikas. Brasilien ist 52 Mal so gross wie die Schweiz!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPS7PszVayI/AAAAAAAAAAU/RKqsI8XuiNg/s1600-h/brasilienkarte+2.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5257032543447116578" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPS7PszVayI/AAAAAAAAAAU/RKqsI8XuiNg/s320/brasilienkarte+2.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Einwohnerzahl: 188.6 Mio.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sprache: Portugiesisch&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Währung: Reals&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Grösste Städte: Sao Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPS7P2Q9URI/AAAAAAAAAAc/E6f1RjSvbTc/s1600-h/bundesstaaten_brasilien.png"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5257032545987285266" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPS7P2Q9URI/AAAAAAAAAAc/E6f1RjSvbTc/s320/bundesstaaten_brasilien.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ja, morgen 22.40 Uhr ist es so weit.&lt;br /&gt;Ich habe tatsächlich bis jetzt noch nicht gepackt- es gab noch so viele Dinge zu erledigen.&lt;br /&gt;Bevor ich packe, möchte ich euch nun aber noch schnell meinen Reiseplan erklären:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fliege morgen nach Sao Paulo, wo ich um 6.30 Uhr ankommen werde. Dann geht's mit dem Bus 3 1/2 std. raus aus der Stadt nach Botucatu. Dort, in Demetria, lebt die Familie von Jabal und Ita, zwei sehr guten Freunden von mir. Die Eltern sind beide Steinerschullehrer und haben für mich ein kurzes Praktikum im Kindergarten organisiert.&lt;br /&gt;Mitte November werde ich dann in den Süden von Brasilien Reisen, nach Mandirituba. Mandirituba liegt im Staat Parana, die nächst grössere Stadt ist Curitiba.&lt;br /&gt;Und da werd ich dann wohl bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber erst einmal muss ich ja in Brasilien ankommen und damit ich da auch leben kann....packe ich jetzt meinen Rucksack!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Euch Daheimgebliebenen wünsche ich alles Gute, noch lange so schönes Herbstwetter und ab und zu Zeit, um mir ein Mail oder einen Blog-Kommentar zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-5996426705319970146?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/5996426705319970146/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=5996426705319970146' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/5996426705319970146'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/5996426705319970146'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/10/morgen.html' title='Morgen'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/__hPjxJmIoSM/SPS7PlFTHEI/AAAAAAAAAAM/S-d4Of4SBtA/s72-c/brasilienkarte1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5908897619322884157.post-6775122336677199918</id><published>2008-10-12T13:28:00.000-07:00</published><updated>2008-10-12T13:40:49.137-07:00</updated><title type='text'>Mittwoch, 15.10.08, 22.40 Uhr</title><content type='html'>Noch 72 Stunden, 4320 Minuten oder 259200 Sekunden, bis mein Flugzeug Schweizer Boden verlässt.&lt;br /&gt;Bis dahin rast nun ab und zu mein Herz, überzieht klebriger Schweiss meine Handflächen und müssen Notfalltropfen zu meiner Beruhigung herhalten.&lt;br /&gt;"Das tönt ja, wie wenn's ein Albtraum wäre", sagt Flavio zu recht. Aber ich freu mich ja- wirklich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sprache, das Land, die Menschen, die Musik, das Essen...Ich bin gespannt und neugierig auf alles, was mir begegnen wird! Und dank all euren Tipps, Tricks und Glückwünschen kann mich ja nur positives erwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dass ich euch Daheimgebliebenen das alles in diesem Blog schildern und näher bringen kann. Geniesst Herbst und Winter in der Schweiz- für mich geht's ab in den Sommer...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;d&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5908897619322884157-6775122336677199918?l=dolores-brasilerinha.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/feeds/6775122336677199918/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5908897619322884157&amp;postID=6775122336677199918' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/6775122336677199918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5908897619322884157/posts/default/6775122336677199918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dolores-brasilerinha.blogspot.com/2008/10/mittwoch-151008-2240-uhr.html' title='Mittwoch, 15.10.08, 22.40 Uhr'/><author><name>Dolores Zoe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12449138685366514902</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
